Fragen zur Klassenregel

unser Regelwerk

Fragen zur Klassenregel

Beitrag: #1Beitragvon gmyacht » 03.02.2016, 12:59


Hallo,

im TC der IRSA wird derzeit an dem Entwurf einer RG65 Klassenregel gearbeitet.
Dabei ergeben sich einige Fragen zu denen ich gerne Eure Meinungen hätte:

Wieviele Rigs sollten auf einem Messbrief eingetragbar sein (3 oder mehr) ?

Es gibt keine Tiefgangsbeschränkung. Bei der IRSA gilt für alle Klassen maximal 70 cm.
Sollte für RG eine neue Tiefgangsbeschränkung eingeführt werden ?

Nach der derzeitigen Regeln darf man Kiel und Bleibombe von einem auf den anderen Tag bei einer 2 Tages Regatta tauschen. Soll das weiter so bleiben ?

Bezüglich der Anzahl der Masten gibt es keine Beschränkung. Seht ihr das auch so ?
Soll das weiter so bleiben ?

Bezüglich der Segelsätze ist in der deutschen Übersetzung "indivisable" nicht übersetzt.
Wie ist bei Euch das allgemeine Verständnis dazu. Es ergben sich 2 Fragen.
Darf man Segel aus unterschiedlichen Rigs kombinieren?
Ist ein einziges Segel mit voller Fläche erlaubt?

Nach der Regel darf man auch "feste" Segel fahren, also zum Beispiel ein Flügelrig.
Wenn es Flügelrigs geben soll, dann fehlt eine Vermessung dazu.
Soll das so bleiben und die Vermesung ergänzt werden ?

Soll es für das Kielgewicht eine Begrenzung der Materialauswahl geben?
Derzeit dürfte man zum Beispiel auch ein Gewicht aus Wolfram segeln.

Der Mastdurchmesser ist auf 12 mm beschränkt. Das bedeutet, dass drehbare, proilierte Masten sehr gut gebaut und eingesetzt werden könnten. Sollen drebare profilierte Masten erlaubt sein?

Die Regel verbietet keine Hemdsegel. Wenn Hemdsegel erlaubt sind, dann fehlt eine Vermessungsvorgabe.
Sollen Hemdsegel weiterhin erlaubt sein?

Freue mich auf Eure Meinungen zu den Fragen.
Grüße
Gerd
Benutzeravatar
gmyacht
Stammbesatzung
Stammbesatzung
 
Beiträge: 40
Registriert: 09.12.2014, 15:54
Wohnort: Brande-Hörnerkirchen
Titel: Konstrukteur
Segelnummer: GER 601

Re: Fragen zur Klassenregel

Beitrag: #2Beitragvon Roland K. » 03.02.2016, 14:12


Hallo Gerd,

ich möchte Dir einen Allgemeinen Punkt vorneweg geben der für die gesamte Gestaltung wichtig ist:

Die Stärke der RG65 Regel ist das sie kurz, einfach und unkompliziert ist. Für die Segler schnell zu überschauen und gut zu verstehen. Dadurch entstehen zwar auch Lücken. Aber der Versuch alle möglichken Punkte und "Schlupflöcher" zu Reglementieren führt meist zu einem sehr unübersichtlichen Regelwerk, hiert sind die etablierten Klassen ein gutes Beispiel.

Also mal Anhand des Kielgewichts zur Erläuterung. Momentan könnte man Wolfgram einsetzen und man hätte einen kleinen Vorteil. So what? die Masse wird das nicht machen weil es zu teuer ist. Und gewinnt einer mit so einem Kielgewicht ständig so können die Segler das durchaus einordnen und ihm wird immer der Makel das "Gewinners durch Material" anhaften.

Also Regel einfach lassen, nichts vorschreiben, das meiste Regelt sich von alleine, das ist die Stärke der RG Regel mit der die Klasse groß geworden ist.

Gruß Roland
Zuletzt geändert von Roland K. am 03.02.2016, 14:27, insgesamt 1-mal geändert.
Roland K.
 

Re: Fragen zur Klassenregel

Beitrag: #3Beitragvon Roland K. » 03.02.2016, 14:22


Zu den Einzelpunkten:
gmyacht hat geschrieben:Hallo,

im TC der IRSA wird derzeit an dem Entwurf einer RG65 Klassenregel gearbeitet.
Dabei ergeben sich einige Fragen zu denen ich gerne Eure Meinungen hätte:

Wieviele Rigs sollten auf einem Messbrief eingetragbar sein (3 oder mehr) ?
4 ist ein guter Kompromiss, 3 Riggs können auf einer Mehrtagesveranstaltung zu wenig sein.
Es gibt keine Tiefgangsbeschränkung. Bei der IRSA gilt für alle Klassen maximal 70 cm.
Sollte für RG eine neue Tiefgangsbeschränkung eingeführt werden ?
Nein, mehr Tiefgang hat auch Nachteile, so kann jeder festlegen wo er die Stärken seines Bootes haben will
Nach der derzeitigen Regeln darf man Kiel und Bleibombe von einem auf den anderen Tag bei einer 2 Tages Regatta tauschen. Soll das weiter so bleiben ?
Ja, in Deutschland und der Schweiz hat sich sogar das Kielwechseln während einer Regatta bewährt, im ersten Blick sieht es nach mehr Material aus, in Wirklichkeit kommen sehr viele Regattasegler dadurch nur mit einem Rigg und zwei Kielen durch eine ganze Regattasaison. Ein Kiel ist schneller gewechselt als ein Rigg und muss nicht getrimmt werden. Diese Regelung kommt daher Anfängern entgegen, für den Profi ist ein neues Rigg schneller mal eben getrimmt als für den Neuling.
Bezüglich der Anzahl der Masten gibt es keine Beschränkung. Seht ihr das auch so ?
Soll das weiter so bleiben ?
Ja
Bezüglich der Segelsätze ist in der deutschen Übersetzung "indivisable" nicht übersetzt.
Wie ist bei Euch das allgemeine Verständnis dazu. Es ergben sich 2 Fragen.
Darf man Segel aus unterschiedlichen Rigs kombinieren?
Ja
Ist ein einziges Segel mit voller Fläche erlaubt?
Nach bisheriger Interperetation ist das erlaubt und wird auch von eingen Seglern gefahren (Stichwort Mc Rigg)
Nach der Regel darf man auch "feste" Segel fahren, also zum Beispiel ein Flügelrig.
Wenn es Flügelrigs geben soll, dann fehlt eine Vermessung dazu.
Soll das so bleiben und die Vermesung ergänzt werden ?
Ja
Soll es für das Kielgewicht eine Begrenzung der Materialauswahl geben?
Derzeit dürfte man zum Beispiel auch ein Gewicht aus Wolfram segeln.
s.o., keine Begrenzung
Der Mastdurchmesser ist auf 12 mm beschränkt. Das bedeutet, dass drehbare, proilierte Masten sehr gut gebaut und eingesetzt werden könnten. Sollen drebare profilierte Masten erlaubt sein?
Ja
Die Regel verbietet keine Hemdsegel. Wenn Hemdsegel erlaubt sind, dann fehlt eine Vermessungsvorgabe.
Sollen Hemdsegel weiterhin erlaubt sein?
Ja
Freue mich auf Eure Meinungen zu den Fragen.
Grüße
Gerd
Roland K.
 

Re: Fragen zur Klassenregel

Beitrag: #4Beitragvon Arne » 03.02.2016, 15:01


Moin Gerd,

Ich fasse mich kurz ;)

- Drei Riggs reichen völlig aus. Das mag nicht immer optimal sein aber es würde alle betreffen und dann hätten alles das gleiche "Problem".
- Keine Tiefgangsbeschränkung.
- Kieltausch von einem auf den anderen Tag kann bleiben
- Die Anzahl der Masten braucht nicht reglementiert werden
- Ein Segel mit voller Fläche kann erlaubt sein
- Segel tauschen um aus drei Riggs das Optimum rauszuholen? Da bin ich dagegen ;)
- Flügelriggs? Zum jetzigen Zeitpunkt ja. Meine Meinung könnte sich ändern wenn Boote mit Flügelriggs erfolgreich sind. Aber ob das eintritt?
- Keine Reglementierung des Materials für Kielgewichte
- Drehbare Masten sollten erlaubt sein
- Hemdsegel? Aber sicher sollen die erlaubt sein


Gruß

Arne
Arne
Posting-Freak
Posting-Freak
 
Beiträge: 808
Registriert: 13.08.2012, 20:18
Wohnort: Lübeck
Titel: -/-
Segelnummer: GER 9

Re: Fragen zur Klassenregel

Beitrag: #5Beitragvon GER O » 03.02.2016, 15:36


gmyacht hat geschrieben:Hallo,

im TC der IRSA wird derzeit an dem Entwurf einer RG65 Klassenregel gearbeitet.
Dabei ergeben sich einige Fragen zu denen ich gerne Eure Meinungen hätte:

Wieviele Rigs sollten auf einem Messbrief eingetragbar sein (3 oder mehr) ?
gar keins, die Riggs müssen für sich den Regeln entsprechen und haben mit dem Rumpf und oder der Rumpfnummer und oder der Rumpfvermessung nichts zu tun.
Es gibt keine Tiefgangsbeschränkung. Bei der IRSA gilt für alle Klassen maximal 70 cm.
Sollte für RG eine neue Tiefgangsbeschränkung eingeführt werden ?
nein
Nach der derzeitigen Regeln darf man Kiel und Bleibombe von einem auf den anderen Tag bei einer 2 Tages Regatta tauschen. Soll das weiter so bleiben ?
Kieltausch so oft und soviel man will.

Bezüglich der Anzahl der Masten gibt es keine Beschränkung. Seht ihr das auch so ?
Soll das weiter so bleiben ?
ja
Bezüglich der Segelsätze ist in der deutschen Übersetzung "indivisable" nicht übersetzt.
Wie ist bei Euch das allgemeine Verständnis dazu. Es ergben sich 2 Fragen.
Darf man Segel aus unterschiedlichen Rigs kombinieren?
Ist ein einziges Segel mit voller Fläche erlaubt?
die Frage stellt sich nur im Zusammenhang mit einer Vermessung,
wenn keine feste Bindung einer gewissen Fock mit einem gewissen Groß besteht, besteht auch keine Unteilbarkeit.
Die Gesamtsegelfläche ist definiert, das reicht.

Nach der Regel darf man auch "feste" Segel fahren, also zum Beispiel ein Flügelrig.
Wenn es Flügelrigs geben soll, dann fehlt eine Vermessung dazu.
Soll das so bleiben und die Vermesung ergänzt werden ?
keine Meinung
Soll es für das Kielgewicht eine Begrenzung der Materialauswahl geben?
Derzeit dürfte man zum Beispiel auch ein Gewicht aus Wolfram segeln.
Gold müsste auch gehen, also keine Material Beschränkung,
was ich befürworten würde, wäre eine zwingende Beschichtung aus Umweltschutzgründen

Der Mastdurchmesser ist auf 12 mm beschränkt. Das bedeutet, dass drehbare, proilierte Masten sehr gut gebaut und eingesetzt werden könnten. Sollen drebare profilierte Masten erlaubt sein?
sie sind nicht verboten
Die Regel verbietet keine Hemdsegel. Wenn Hemdsegel erlaubt sind, dann fehlt eine Vermessungsvorgabe.
Sollen Hemdsegel weiterhin erlaubt sein?
klar, es gibt zudem auch keine Mastringvorschrift. Die Segelfläche ist die die Fläche, die zum Vortrieb genutzt werde kann. Wenn jemand die Fläche zwischen Mast und Vorliek so gut nutzt, hat er es sich verdient.

Freue mich auf Eure Meinungen zu den Fragen.
Grüße
Gerd


Danke, dass du fragst, bräuchtest du nämlich nicht, das ist klar.
Macht so wenig wie es geht, es soll weder eine kleine Marblehead, noch eine der dutzenden englischen Regionalklassen werden.
Gruß Gero
GER O
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 1766
Registriert: 28.09.2011, 05:54
Wohnort: Münster

Re: Fragen zur Klassenregel

Beitrag: #6Beitragvon arjan » 03.02.2016, 20:51


gmyacht hat geschrieben:Hallo,

im TC der IRSA wird derzeit an dem Entwurf einer RG65 Klassenregel gearbeitet.
Dabei ergeben sich einige Fragen zu denen ich gerne Eure Meinungen hätte:

Wieviele Rigs sollten auf einem Messbrief eingetragbar sein (3 oder mehr) ?
Messbrief für Boot und separat für den Riggs, Tausche auch gerne Riggs mit den Boote usw.

Es gibt keine Tiefgangsbeschränkung. Bei der IRSA gilt für alle Klassen maximal 70 cm.
Sollte für RG eine neue Tiefgangsbeschränkung eingeführt werden ?
nein
Nach der derzeitigen Regeln darf man Kiel und Bleibombe von einem auf den anderen Tag bei einer 2 Tages Regatta tauschen. Soll das weiter so bleiben ?
ja
Bezüglich der Anzahl der Masten gibt es keine Beschränkung. Seht ihr das auch so ?
Soll das weiter so bleiben ?
ja
Bezüglich der Segelsätze ist in der deutschen Übersetzung "indivisable" nicht übersetzt.
Wie ist bei Euch das allgemeine Verständnis dazu. Es ergben sich 2 Fragen.
Darf man Segel aus unterschiedlichen Rigs kombinieren?
Von der Prinzip ja, aus bestimmte fairness des ausversehen falsch kombinieren, würde ich doch nein sagen. Also komplettes Rigg wird vermessen, segel gehören zu diesem Rigg.
Ist ein einziges Segel mit voller Fläche erlaubt?ja

Nach der Regel darf man auch "feste" Segel fahren, also zum Beispiel ein Flügelrig.
Wenn es Flügelrigs geben soll, dann fehlt eine Vermessung dazu.
Soll das so bleiben und die Vermesung ergänzt werden ?ja

Soll es für das Kielgewicht eine Begrenzung der Materialauswahl geben?
Derzeit dürfte man zum Beispiel auch ein Gewicht aus Wolfram segeln.glaub das mit dem gewicht/volumen dies noch so wenig rendiert, das man es sein lassen kann

Der Mastdurchmesser ist auf 12 mm beschränkt. Das bedeutet, dass drehbare, proilierte Masten sehr gut gebaut und eingesetzt werden könnten. Sollen drebare profilierte Masten erlaubt sein?ja

Die Regel verbietet keine Hemdsegel. Wenn Hemdsegel erlaubt sind, dann fehlt eine Vermessungsvorgabe.
Sollen Hemdsegel weiterhin erlaubt sein?ja

Freue mich auf Eure Meinungen zu den Fragen.ich auch
Grüße
Gerd


arjan
arjan
Alter Hase
Alter Hase
 
Beiträge: 176
Registriert: 25.10.2011, 15:43
Titel: holzschuhsegler
Segelnummer: 67

Re: Fragen zur Klassenregel

Beitrag: #7Beitragvon Admin1 » 04.02.2016, 00:10


Servus Gerd,

dann will ich auch mal versuchen das durchzuarbeiten...

gmyacht hat geschrieben:Wieviele Rigs sollten auf einem Messbrief eingetragbar sein (3 oder mehr) ?

Mal abgesehen davon das ich mit den Messbriefen etc.. eh auf dem Kriegsfuß stehe.. :roll:
3 sollten locker reichen. Alle kleineren B & C -Riggs sollten erkennbar kleiner sein und müssen eigentlich nicht vermessen werden. Sie werden kaum größer als das A sein. Also eigentlich unnötig.


Es gibt keine Tiefgangsbeschränkung. Bei der IRSA gilt für alle Klassen maximal 70 cm.
Sollte für RG eine neue Tiefgangsbeschränkung eingeführt werden ?

Nein


Nach der derzeitigen Regeln darf man Kiel und Bleibombe von einem auf den anderen Tag bei einer 2 Tages Regatta tauschen. Soll das weiter so bleiben ?

Kann so bleiben. Wobei ich da ganz Roland's Meinung bin .. Kiel&Blei komplett frei stellen. Blei ist schneller getauscht als ein Rigg und muss auch nicht getrimmt werden. Einfacher für alle. Und Überprüfen muss das dann auch keiner mehr.


Bezüglich der Anzahl der Masten gibt es keine Beschränkung. Seht ihr das auch so ?
Soll das weiter so bleiben ?

Kann bleiben.


Bezüglich der Segelsätze ist in der deutschen Übersetzung "indivisable" nicht übersetzt.
Wie ist bei Euch das allgemeine Verständnis dazu. Es ergben sich 2 Fragen.
Darf man Segel aus unterschiedlichen Rigs kombinieren?

Nein .. Segel gehören zu dem Rigg und sind dann auch gemeinsam zu vermessen und nur als Einheit zugelassen. Sonst müssen wir vor jedem Lauf nachrechnen ob mit der oder jener Segelkombination die max. Fläche überschritten ist.


Ist ein einziges Segel mit voller Fläche erlaubt?

Klar! z.B. McRigg wird schon eingesetzt .. soll so bleiben.


Nach der Regel darf man auch "feste" Segel fahren, also zum Beispiel ein Flügelrig.
Wenn es Flügelrigs geben soll, dann fehlt eine Vermessung dazu.
Soll das so bleiben und die Vermesung ergänzt werden ?

Kann auch bleiben. Wer damit experimentieren möchte kann das machen.
Was soll da ergänzt werden? Die max. Fläche ist vorgegeben und gut.


Soll es für das Kielgewicht eine Begrenzung der Materialauswahl geben?
Derzeit dürfte man zum Beispiel auch ein Gewicht aus Wolfram segeln.

Keine Begrenzung.


Der Mastdurchmesser ist auf 12 mm beschränkt. Das bedeutet, dass drehbare, proilierte Masten sehr gut gebaut und eingesetzt werden könnten. Sollen drebare profilierte Masten erlaubt sein?

Ja.
Genau geht es bei der Regel um die Spieren .. also alle Masten Bäume etc.. müssen in einen 12mm Kreis passen.
Das würde ich gerne dahingehend ergänzen das alles was grösser ist nicht komplett verboten ist .. sondern als Segelfläche zu vermessen ist. Das würde z.B. für B&C Rigg eine stabileren SwingBaum etc. ermöglichen. Erhöht letztendlich die Haltbarkeit und Betriebssicherheit der Boote.
In dem Zusammenhang könnte man evtl. auch die 'lokalen Abweichungen' etwas präziser formulieren.
z.B. lokale Abweichung max. auf 40mm Länge entlang der Längsachse.


Die Regel verbietet keine Hemdsegel. Wenn Hemdsegel erlaubt sind, dann fehlt eine Vermessungsvorgabe.
Sollen Hemdsegel weiterhin erlaubt sein?

Ja. Gesamtes Segel (also auch die Tasche die den Mast umschliesst) wird vermessen. Wird eigentlich -soweit ich weiss- schon so gehandhabt. Ist das nicht bei M genauso?


Freue mich auf Eure Meinungen zu den Fragen.
Grüße
Gerd


Man wird aus den meisten Antworten herauslesen können das ein geringer Wunsch nach Verschärfung der Regeln besteht. Ich hoffe und würde mich freuen wenn das auch so respektiert wird und umsetzbar ist. Der Charakter einer offenen Klassenregel sollte weiterhin erkennbar bleiben.
Admin1
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2311
Registriert: 27.09.2011, 17:20
Titel: Admin

Re: Fragen zur Klassenregel

Beitrag: #8Beitragvon filtor » 04.02.2016, 03:41


gmyacht hat geschrieben:Wieviele Rigs sollten auf einem Messbrief eingetragbar sein (3 oder mehr) ?
3

Es gibt keine Tiefgangsbeschränkung. Bei der IRSA gilt für alle Klassen maximal 70 cm.
Sollte für RG eine neue Tiefgangsbeschränkung eingeführt werden ?
Ja

Nach der derzeitigen Regeln darf man Kiel und Bleibombe von einem auf den anderen Tag bei einer 2 Tages Regatta tauschen. Soll das weiter so bleiben ?
ja

Bezüglich der Anzahl der Masten gibt es keine Beschränkung. Seht ihr das auch so ?
Soll das weiter so bleiben ?
nein


Nach der Regel darf man auch "feste" Segel fahren, also zum Beispiel ein Flügelrig.
Wenn es Flügelrigs geben soll, dann fehlt eine Vermessung dazu.
Soll das so bleiben und die Vermesung ergänzt werden ?
keine Flügelriggs

Soll es für das Kielgewicht eine Begrenzung der Materialauswahl geben?
Derzeit dürfte man zum Beispiel auch ein Gewicht aus Wolfram segeln.
ja

Der Mastdurchmesser ist auf 12 mm beschränkt. Das bedeutet, dass drehbare, proilierte Masten sehr gut gebaut und eingesetzt werden könnten. Sollen drebare profilierte Masten erlaubt sein?
nein

Die Regel verbietet keine Hemdsegel. Wenn Hemdsegel erlaubt sind, dann fehlt eine Vermessungsvorgabe.
Sollen Hemdsegel weiterhin erlaubt sein?
nein

Ohne Proteste klar nach vorn....
Benutzeravatar
filtor
Alter Hase
Alter Hase
 
Beiträge: 320
Registriert: 29.10.2011, 10:42
Titel: Bootskäufer
Segelnummer: GER 287

Re: Fragen zur Klassenregel

Beitrag: #9Beitragvon stetson » 04.02.2016, 10:04


Wieviele Rigs sollten auf einem Messbrief eingetragbar sein (3 oder mehr) ?
Drei / Boot und Riggs getrennt
Es gibt keine Tiefgangsbeschränkung. Bei der IRSA gilt für alle Klassen maximal 70 cm.
Sollte für RG eine neue Tiefgangsbeschränkung eingeführt werden ?
Nein
Nach der derzeitigen Regeln darf man Kiel und Bleibombe von einem auf den anderen Tag bei einer 2 Tages Regatta tauschen. Soll das weiter so bleiben ?
Ja
Bezüglich der Anzahl der Masten gibt es keine Beschränkung. Seht ihr das auch so ?
Soll das weiter so bleiben ?
Ja
Bezüglich der Segelsätze ist in der deutschen Übersetzung "indivisable" nicht übersetzt.
Wie ist bei Euch das allgemeine Verständnis dazu. Es ergben sich 2 Fragen.
Darf man Segel aus unterschiedlichen Rigs kombinieren? Nein
Ist ein einziges Segel mit voller Fläche erlaubt? Ja

Nach der Regel darf man auch "feste" Segel fahren, also zum Beispiel ein Flügelrig.
Wenn es Flügelrigs geben soll, dann fehlt eine Vermessung dazu.
Soll das so bleiben und die Vermesung ergänzt werden ?
Ja
Soll es für das Kielgewicht eine Begrenzung der Materialauswahl geben?
Derzeit dürfte man zum Beispiel auch ein Gewicht aus Wolfram segeln.
Freie Materialwahl
Der Mastdurchmesser ist auf 12 mm beschränkt. Das bedeutet, dass drehbare, proilierte Masten sehr gut gebaut und eingesetzt werden könnten. Sollen drebare profilierte Masten erlaubt sein?
Ja
Die Regel verbietet keine Hemdsegel. Wenn Hemdsegel erlaubt sind, dann fehlt eine Vermessungsvorgabe.
Sollen Hemdsegel weiterhin erlaubt sein?
Ja
Gruß Hano
aus dem "tiefen Westen"
__________________________________
GER 260 - 2,4 GHz MPX M-Link
RG 65 Manta m17
Benutzeravatar
stetson
Alter Hase
Alter Hase
 
Beiträge: 331
Registriert: 08.10.2011, 09:50
Wohnort: Übach-Palenberg,NRW
Titel: Baufreak
Segelnummer: GER 260
Bootstyp: Manta m17

Re: Fragen zur Klassenregel

Beitrag: #10Beitragvon Thomas » 04.02.2016, 14:32


Na dann auch von einem der `Gruppe der meist stillen Mitleser´ eine Meinung, damit es ein breites Bild ergibt und sich hoffentlich noch mehr äußern:

Wieviele Rigs sollten auf einem Messbrief eingetragbar sein (3 oder mehr) ?Drei / Boot und Riggs getrennt
Es gibt keine Tiefgangsbeschränkung. Bei der IRSA gilt für alle Klassen maximal 70 cm.
Sollte für RG eine neue Tiefgangsbeschränkung eingeführt werden ? Nein
Nach der derzeitigen Regeln darf man Kiel und Bleibombe von einem auf den anderen Tag bei einer 2 Tages Regatta tauschen. Soll das weiter so bleiben ? Ja
Bezüglich der Anzahl der Masten gibt es keine Beschränkung. Seht ihr das auch so ?
Soll das weiter so bleiben ? Ja
Bezüglich der Segelsätze ist in der deutschen Übersetzung "indivisable" nicht übersetzt.
Wie ist bei Euch das allgemeine Verständnis dazu. Es ergben sich 2 Fragen.
Darf man Segel aus unterschiedlichen Rigs kombinieren? Nein
Ist ein einziges Segel mit voller Fläche erlaubt? Ja
Nach der Regel darf man auch "feste" Segel fahren, also zum Beispiel ein Flügelrig.
Wenn es Flügelrigs geben soll, dann fehlt eine Vermessung dazu.
Soll das so bleiben und die Vermesung ergänzt werden ? Ja
Soll es für das Kielgewicht eine Begrenzung der Materialauswahl geben?
Derzeit dürfte man zum Beispiel auch ein Gewicht aus Wolfram segeln. Freie Materialwahl
Der Mastdurchmesser ist auf 12 mm beschränkt. Das bedeutet, dass drehbare, proilierte Masten sehr gut gebaut und eingesetzt werden könnten. Sollen drebare profilierte Masten erlaubt sein? Ja
Die Regel verbietet keine Hemdsegel. Wenn Hemdsegel erlaubt sind, dann fehlt eine Vermessungsvorgabe.
Sollen Hemdsegel weiterhin erlaubt sein? Ja

Ich denke abschließend, der Erfolg der :65: basiert auf den recht einfachen und freien Regeln, und ich würde mir wünschen wenn das in diesem Spirit so fortgeführt wird.
Viele Grüße
Thomas GER512
Benutzeravatar
Thomas
Alter Hase
Alter Hase
 
Beiträge: 241
Registriert: 03.04.2013, 17:31
Wohnort: Gevelsberg
Titel: versierter Anfänger
Segelnummer: GER512
Bootstyp: ToManta
Nächste

Zurück zu Klassenregeln

cron