Wieso halten sich sowenige an die Regel 6.3.

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Re: Wieso halten sich sowenige an die Regel 6.3.

Beitrag: #11Beitragvon Number 5 » 22.05.2017, 23:41


Hallo, noch einmal,

warum soll ich mir bei jeder zweiten Regatta etwas auf die Segel kleben oder malen, wenn ich mit meiner vollständigen Nummer das Boot eindeutig indentifiziere. Ich habe nun mal was dagegen etwas auf meine Segel zu kleben und wieder abzuziehen. Und wenn ich ein drittes Zeichen zur Unterscheidung aufbringen muss, warum dann nicht gleich die dritte Ziffer meiner Segelnummer.

Irgendwo war mal in den Regeln gefordert, Platz für eine zusätzliche 1 zu lassen. Genau so ein Schwachsinn. Dann hätte man konsequenterweise gar keine Nummern zwischen 100 und 199 vergeben dürfen. (da war jetzt nicht RG65 gemeint).
Also Leute, macht Euch das Leben doch nicht schwerer als es ist.
Das ist doch das Schöne bei RG65, dass nicht alles so verbissen gesehen wird. Oder zumindest - wurde. Offensichtlich sind da jetzt Leute am Werk, die das alles verkomplizieren wollen. Oder drei Monate dabei sind und tun, als hätten sie schon 15 Jahre lang Erfahrungen gesammelt.
Gruß aus Eilenburg

Dieter
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Re: Wieso halten sich sowenige an die Regel 6.3.

Beitrag: #12Beitragvon rowa1965 » 23.05.2017, 00:21


Ja Dieter da hast Du Recht, warum sich an Regeln halten, wenn es ohne doch viel einfacher ist?
Wenn dir die bestehenden Regeln nicht gefallen must Du versuchen Sie bei den zuständigen Gremien zu ändern. Zum fairen Rc-Regattasport gehöhren nun einmal Regel, die auch von allen eingehalten werden müssen, sonnst kann man es gleich lassen.
Gruß aus Aachen

Rolf
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Re: Wieso halten sich sowenige an die Regel 6.3.

Beitrag: #13Beitragvon Eric Lhoir » 23.05.2017, 08:07


Number 5 hat geschrieben:Hallo, noch einmal,

warum soll ich mir bei jeder zweiten Regatta etwas auf die Segel kleben oder malen, wenn ich mit meiner vollständigen Nummer das Boot eindeutig indentifiziere. Ich habe nun mal was dagegen etwas auf meine Segel zu kleben und wieder abzuziehen. Und wenn ich ein drittes Zeichen zur Unterscheidung aufbringen muss, warum dann nicht gleich die dritte Ziffer meiner Segelnummer.

I.


wenn du aufschreibst und 10 boote innerhalb von 10 sekunden ins ziel kommen , machen 2 stellige Nummern schon sinn. auch vom visuellen her
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Re: Wieso halten sich sowenige an die Regel 6.3.

Beitrag: #14Beitragvon GER 2 » 23.05.2017, 08:53


Ihr bringt da gehörig was durcheinander:

Das bei der Regatta aufgetauchte Problem hat nichts mit drei- oder zweistelligen Nummern zu tun.

Der Fehler war überhaupt Boote mit der gleichen Nummer starten zu lassen. Das ist ein absolutes No-Go ! Nicht nur fürs aufschreiben, auch auf dem Wasser untereinander dient die Nummer der Identifikation, man spricht den Segler damit an. Es muss nicht immer gleich ein Protest sein, ein kleines "Backbord" oder gehst Du rum? ist ja manchmal auch hilfreich.

Und jetzt versetzt Euch mal in den Regattaleiter: da werden Boote ausgeliehen, super für die Klasse ! Und nun kommt der böse, strenge, spiessige Regattaleiter und sagt so geht das nicht....Da muss man Rolf absolut den Rücken stärken, das hätte man einfach nicht zulassen dürfen. Und wenn nichts mehr vor eine 3-Stellige Nummer passt muss man eben eine Ziffer entfernen, dazu muss man bereit sein oder nach Hause fahren ;)

Also auch mal an die Leute denken die Euch den Service einer Regatta bieten und denen nicht das Leben unnötig schwer machen. Selbstständig für korrekte Nummern sorgen, dann erspart ihr dem Leiter die schwierige Entscheidung zwischen "sich unbeliebt" machen und einer vernünftigen Regattaleitung.



@Eric: Zweistellige Nummern lassen sich in der Tat eine Zehntelsekunde schneller aufschreiben ;-) Das hat aber nichts mit dem "visuellen" zu tun. Ganz im Gegenteil, die Auge/Gehirn Combo arbeitet viel nach Mustererkennung, da wird nicht die Nummer "gelesen" sondern eine Form identifiziert. Rein vom physiologischen Aspekt ist daher eine Mischung aus zwei und dreistelligen Nummern das beste. Bietet den besten Unterscheidungsfaktor auf dem Wasser.
Kann ich Dir auch aus praktischer Erfahrung berichten, meine DSV Nummer ist die 392, das ist für mich blöd weil die 93 auch vergeben ist. 92 und 93 im IOM Segel ist kaum zu Unterscheiden, 392 gegen 92 könntest Du auch auf weite Entfernung gut Unterscheiden. (Vom Audioaspekt wollen wir gar nicht anfangen, Unterscheide mal: Protest gegen "9-3" oder "9-2" ;-)
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Re: Wieso halten sich sowenige an die Regel 6.3.

Beitrag: #15Beitragvon Eric Lhoir » 23.05.2017, 12:57


kleingedrucktes lese ich nicht
:D
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Re: Wieso halten sich sowenige an die Regel 6.3.

Beitrag: #16Beitragvon UweKöln » 23.05.2017, 13:04


Hallo liebe Diskutanten,

aus Sicht eines Doppelnummernfahrers: ICH hatte gar nicht den Eindruck, dass es jetzt so hektisch gewesen wäre ... und auch ein Verdreher oder Verrechner bei der Auswertung kann ja immer vorkommen, da hat und wird sich niemand groß aufregen, oder? Zumindest nicht im Rahmen einer kleinen, feinen Regatta, bei der sich (für mich) Wettkampf und Spaß doch schön die Waage halten sollten.

WAS ich verstehen kann, ist, wenn die Regattaleitung (bzw. insbesondere der Aufschreiber) es nicht gut findet, in Verwechslungsaufschreibstress zu kommen. Was die Kommunikation untereinander anbelangt - naja, zur Not hat es auch ein "das rote Boot" getan, und ich habe bei den paar Regatten, die ich mitsegeln durfte, das Wort "Protest" ohnehin kaum gehört - selbst vom manövrierunfähig gefahrenen Kollegen nicht.

Was ich mit Sicherheit NICHT verstehen würde, ist, wenn ich keine Lust habe, vor Ort meine Nummern abzufummeln oder mit Edding auf den Segeln herumzumalen, und dann "bereit sein [... sollte] nach Hause zu fahren". Tut mir leid, aber da würde ich mit Sicherheit nicht wieder erscheinen und auch nicht weiter versuchen, neue Segler auch ohne eigenes Boot und eigene, vorschriftsmäßig angebrachte Nummer als "Eintrittskarte" zu gewinnen.

Praktischer Lösungsvorschlag: Man kündigt bei der Meldung eine "Doppelbenummerung" an (habe ich in vorbildlichster Weise ja gemacht ;) ) und fragt, ob dies genehm ist und was man ggf. an der Nummer ändern muss (z.B. erste oder letzte Ziffer mit Klebeband "durchstreichen", was ich für praktikabel halte, auch wenn es in Heinsberg wohl noch ein zu kurzer Streifen war ...). Und dann ruft man eben GENAU die noch auf dem Segel stehende Zahl beim Zieleinlauf der Regattaleitung möglichst laut ins Ohr :arrow:
Die Rückführung DIESER Zahl auf die womöglich komplett andere EIGENTLICHE Segelnummer des Skippers sollte ja nach Regattaende nicht so ein Problem darstellen ...

Wenn die Organisatoren eine solche Meldeanfrage mit dem Hinweis auf die vorschriftsmäßige Beschriftung ablehnen, ist es ja gut, dann mache ich mich eben gar nicht erst auf den Weg. Und ansonsten glaube ich, dass es auch bei zukünftigen Regatten vor Ort ohnehin wesentlich weniger Streit und/oder Stress um dieses Thema geben wird, als es hier fast schon den Anschein hat :tup:

Ahoi und nochmals Dank an Rolf und seine Schreibkünste wider alle Segelnummernanarchisten,

Uwe
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Re: Wieso halten sich sowenige an die Regel 6.3.

Beitrag: #17Beitragvon evo3 » 23.05.2017, 16:03


GER 2 hat geschrieben: Und wenn nichts mehr vor eine 3-Stellige Nummer passt muss man eben eine Ziffer entfernen, dazu muss man bereit sein oder nach Hause fahren ;)


Bei mir passt noch nicht mal was vor 07 :shock: . Wenn ich jetzt auf Grund dieser Diskussion laufend meine Segelnummer 207 anpassen müsste damit der Regattaleiter zurecht kommt, fahre ich erst garnicht los zur Regatta.
Mir ist am Laprello nichts aufgefallen, jeder hat seine Nummer laut nach Zieldurchfahrt angesagt.
Mein Leiboot hat 07 angesagt und ich 207.(Beide Boote haben 07 im Segel und sind farblich auch noch unterschiedlich, Rot u. Gelb). Wenn das nicht reicht, dann kann ich dem Aufschreiber o. Regattaleiter auch nicht mehr helfen.
Ich denke eher das 1 oder 2 Zieleinläufe etwas hektisch waren und dabei Fehler beim Aufschreiben gemacht wurden. ;)
L.W.L. ich bin überall dabei ;-)
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Re: Wieso halten sich sowenige an die Regel 6.3.

Beitrag: #18Beitragvon rowa1965 » 23.05.2017, 16:16


Also um das einmal ganz klarzustellen: Streit, Stress oder ähnliches hat bei der Regatta in keinster Weise gegeben. (Außer ich hatte vielleicht ein wenig Stress) Alle, auch ich, hatten ihren Spaß. Aber trotzdem ist mir schleierhaft, wie die Klassenregeln in diesem Punkt ignoriert werden können. Für Wettfahrtleiter und Veranstalter wäre eine Einhaltung eine Erleichterung, auch was den Umgang mit Leihbooten betrifft. Vielleicht veranlasst ja diese Diskussion den ein oder anderen sich bei der Beschriftung zukünftiger neuer Segel an die Klassenregeln zu halten.
Gruß aus Aachen

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Re: Wieso halten sich sowenige an die Regel 6.3.

Beitrag: #19Beitragvon rowa1965 » 23.05.2017, 16:30


Ihr findet tausend Gründe warum ihr euch nicht an die Regeln haltet. Ich habe die Klassenregeln nicht gemacht und möchte sie auch nicht verändern. Den Fehler müsst ihr nicht beim Regattaleiter oder Veranstalter suchen, der hat euch die Nummern nicht ins Segel gemalt.
Gruß aus Aachen

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Re: Wieso halten sich sowenige an die Regel 6.3.

Beitrag: #20Beitragvon evo3 » 23.05.2017, 16:50


Meine Segel sind vorschriftsmäßig beschriftet. Korrekter Schrifttyp, Höhe, und Balkenstärke. Selbst bei der IDM2016 ist nichts beanstandet worden.
Wenn nicht sag mir was verkehrt ist.
GER ist bei der Mali auch drin, habe nur kein aktuelles Bild.
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