Holzklasse

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Re: Holzklasse

Beitrag: #11Beitragvon Gallimimus » 28.03.2013, 08:38


hagendoes hat geschrieben:moin zusammen.
nur mal kurz: es gibt keine, im bootsbauerischen sinne, holzboote in der rg-klasse.
oder baut hier jemand in sperrholz?
oder formverleimt?
oder plankt hier jemand klassisch sein boot auf?
über spanten?
und kalfatert danach die plankennähte?
eben.
gruss uns schöne osterfeiertage, hagen. und hund.


Holzboote.jpg


Sind das keine Holzboote?

Das sind 2 Coriolis in Leistenbauweise, Rotzeder, über Spanten geplankt. (Natürlich verleimt)

Diese zwei Boote sind absolut konkurrenzfähig!
Grüsse vom Zürichsee

Dominik
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Re: Holzklasse

Beitrag: #12Beitragvon hagendoes » 28.03.2013, 12:37


dochdochdoch.
DAS sind dann schon holzboote.
meinte vielmehr holzboote, die dann dennoch mit gfk überzogen werden.
frohe ostern.
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Re: Holzklasse

Beitrag: #13Beitragvon venezia » 29.03.2013, 08:14


:tatsch: Es ist schon komisch. :tatsch:
Holzboote und GFK/CFK-Boote unterscheiden, was soll das?
Ist ein Boot sauber/ordentlich gebaut, die Segel haben eine gute Form, dann kommt es nur noch darauf an was beim Skipper zwischen den Ohren ist und wie Er das umzusetzen im Stande ist.
Warum soll beim Boot wirklich zwischen Holz und aus anderen Materialien gebauten Booten unterschieden werden?
Da könnten wir auch bei den Segeln Unterschiede machen (Mylar, Folien, Tuch, anders).
Beim Mast, beim Kiel, beim Ruder, feim Fender, bei der Farbgebung usw.
Wer hat den nächsten Vorschlag?
Ich denke die meisten wollen Ihre handwerklichen Fähigkeiten verwirklichen und segeln, sei das nun bei Regatten oder nur zum Spass.
Alle Boote nach den Regeln von RG65 gebaut sind gut.
So das musste mal wieder sein, nichts für ungut. :tatsch: :tatsch: :tatsch:
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Re: Holzklasse

Beitrag: #14Beitragvon CB750 » 05.04.2013, 22:12


Gallimimus hat geschrieben:... Das sind 2 Coriolis in Leistenbauweise, Rotzeder, über Spanten geplankt. (Natürlich verleimt)

Diese zwei Boote sind absolut konkurrenzfähig!


Hallo,
die Coriolis hatte ich auch schon länger vor zu bauen, da ich noch eine RG mit konv. Rigg haben möchte. Mit einer geliehenen GFK-Coriolis habe ich ebenfalls gut im vorderen Mittelfeld mitfahren können. Welches Gesamtgewicht (ohne Kiel und Akkus) hast Du erreicht?
Und: ist der Riss von 2009 noch aktuell, oder gibt es hier wichtige Detailverbesserungen, bevor ich mit dem Bau anfange?
Oder sollte man doch eher auf Holz (Balsa oder Holzleisten) verzichten und in GFK/CFK bauen? Bei sehr wenig Wind kommt es ja auf jeden Gramm an, oder warum sieht man so selten Holzboote weiter vorne im Feld?
MfG
Udo

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Re: Holzklasse

Beitrag: #15Beitragvon Gallimimus » 05.04.2013, 23:05


Hallo Carlos

Ob Holz oder GFK / CFK ist, glaube ich, Geschmacksache... Entscheidend ist, dass man sich mit dem Boot auseinandersetzt und versucht das Optimum herauszuholen. Auch ein Holzboot muss natürlich mit guten Komponenten wie Finne, Ruder und Segel ausgestattet werden, dass es konkurrenzfähig wird. Skipper welche sich mit dem Formenbau und Laminieren befassen investieren sehr viel Zeit und Herzblut in ihr Boot und segeln dann halt auch gut...

Mit Konkurrenzfähig meine ich, dass man im Mittelfeld mitsegeln kann. Und das ist mit Holzbooten ohne Probleme möglich. Ob es zu einem Sieg an einer iDM reichen würde weiss ich nicht, aber auf das kommt es mir nicht an. An Swisscupregatten hat es schon zu einzelnen Laufsiegen gereicht.

Wenn meine Boote etwas schwerer werden, setze ich einfach etwas weniger Blei unter den Kiel. Meine beiden Coriolis wiegen segelfertig mit einer 500g Kielbombe ca. 1000g. Das ist sicher nicht optimal, könnte aber auch noch verbessert werden.
Grüsse vom Zürichsee

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Re: Holzklasse

Beitrag: #16Beitragvon GER O » 06.04.2013, 17:03


CB750 hat geschrieben:... Welches Gesamtgewicht (ohne Kiel und Akkus) hast Du erreicht?
Und: ist der Riss von 2009 noch aktuell, oder gibt es hier wichtige Detailverbesserungen, bevor ich mit dem Bau anfange?
...


Hi,

ich weiß nicht, welcher der Riss von 2009 ist, aber ich habe noch nach dem ersten Riss gebaut, da war der Bugbereich noch konkav ausgeführt, später wurde diese "Beule" geglätten, in der Form, dass bei den jeweiligen Spanten die äußersten Punkte verbunden wurden und damit die nach innen gerichtete Kurve in eine fast Gerade geändet wurde, dies gibt mehr Auftrieb im Bugbereich. So sah dann auch der CFK-Rumpf aus, den ich mal in der Hand hatte. Sonst weiß ich von keiner Änderung.
Mein Gewicht liegt komplett inzwischen mit 550er Blei u. AAA bei ca. 1060g. Ich habe für das Boot aber nur noch ein B-Rigg, das stehende Gut musste für einen anderes herhalten. :mrgreen: Also noch mal ca 10g drauf.
Gruß Gero
GER O
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Re: Holzklasse

Beitrag: #17Beitragvon Arne » 07.04.2013, 11:11


Moin Modellbauer,

da ich meine Boote oft erst in Holz und dann in GFK/CFK gebaut habe weiß ich das ein Unterschied besteht. Die Holzboote waren, bei gleichen Anhängen, ca. 60 - 80 g schwerer. Das hat sich im Segelverhalten natürlich niedergeschlagen.
Entweder hat das Holzboot mehr Verdrängung/benetzte Fläche oder ein geringeres Kielgewicht, alles nicht förderlich für gleich gute Geschwindigkeiten und Wendigkeit.

Trotzdem bin ich ein Fan von Holzbooten und glaube nicht das ein gutes Boot zwingend aus GFK/CFK bestehen muss.
Das Experimentieren mit einem Bootstyp fällt leichter wenn eine Form vorhanden und ein neuer Rumpf relativ schnell aus GFK/CFK gebaut werden kann. Auch das verändern des Layouts, der Anhänge oder tiefgreifendere Veränderungen empfinde ich bei einem Plastikboot als leichter/schneller gemacht.
Bei einem Holzboot ist das in meinen Augen nicht so einfach bzw. tut es weh an einer schönen Holzoberfläche rumzuflicken.

Bei einem Boot aus Balsa kann auf das Beschichten mit Glas/Epoxy verzichtet werden. Bedingung ist das die Planken gut miteinander verklebt werden und z.B. kein Sekundenkleber benutzt wird, sonst löst sich ggf. alles in Sekunden auf ;-)
Natürlich hat ein solcher Balsarumpf eine empfindliche Oberfläche, das wäre dann halt der Preis für ein etwas geringeres Gewicht.
Die Frage ist: was will ich womit erreichen und welche Fähigkeiten habe ich dieses umzusetzen
Es gibt auch reichlich GFK/CFK-Boote die "etwas" übergewichtig sind. Die Fehler die gemacht werden sind oft vergleichbar.

Wie meine Vorredner schon geschrieben haben: es kommt darauf an dem Boot eine Chance zu geben und sich damit auseinander zu setzen. Wer das nicht tut wird auch mit einem Plastikboot nicht besser segeln :?

An dem Plan der Coriolis wurde nur der Bugbereich verändert. Das hat in der Tat mehr Auftrieb gebracht und ist viel leichter zu bauen.

@ Carlos: ich könnte mal nachsehen ob ich vielleicht noch einen GFK-Rumpf der Coriolis liegen habe ...


Grüße aus dem Norden

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