Inofizielle EM ( Dutch Open)

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Re: Inofizielle EM ( Dutch Open)

Beitrag: #61Beitragvon evo3 » 06.09.2017, 16:55


Hallo,
ich habe mich am Wochenende mal mit meinen Segeln beschäftigt (vermessen).
Habe mir die Exeldatei runtergeladen und eine Handskizze meiner Segel gemacht.
Später habe ich die Maße in die Exeldatei übertragen. Das ganze hat ca. 1,5 Stunden gebraucht.
Das ist dabei rausgekommen.
Das werde ich Peter senden und genehmigen lassen, sollte das nicht in Ordnung sein so, werde ich auch absagen.
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Gruß Kai
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Re: Inofizielle EM ( Dutch Open)

Beitrag: #62Beitragvon evo3 » 06.09.2017, 18:30


Peter hat mir schon geantwortet.
Meine Zeichnungen und die Exeldatei sind so in Ordnung.
Ich soll mir keine Sorgen machen :tup: . Teilnahme steht nichts entgegen. :) :)
Segelskizze ist auf DIN A4. Reicht also. Nicht 1:1 ;)

Gruß Kai
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Re: Inofizielle EM ( Dutch Open)

Beitrag: #63Beitragvon EDH » 06.09.2017, 18:58


Hallo zusammen,

Kais Beiträge zeigen, wie einfach das ist.

Ich habe meine Segel in Zeichnungen in Originalgröße hochgezeichnet, die jeweilige Segelfläche dann regelmäßig in Trapeze von 10 cm Höhe eingeteilt und - soweit nötig - weitere geometrische Teilflächen (Dreiecke, Kreissegmente) definiert und schließlich die erforderlichen Werte in eine Tabellenkalkulation eingetragen und die Segelfläche berechnet.

Die Zeichnung in Originalgröße dürfte den Vergleich mit den Segeln erleichtern.

Nicht vergessen: Nach Klassenregel 6.3 letzter Absatz müssen die Riggkennzeichnung und die Segelfläche auf jedem Segel angebracht werden.

Was ich mir bisher gespart habe (es bestand bisher keine Notwendigkeit), ist das Kennzeichnen der Messpunkte auf den Segeln (Regel 6.2).

Freundliche Grüße aus Dresden

Ernst
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Re: Inofizielle EM ( Dutch Open)

Beitrag: #64Beitragvon Yogi Bär » 06.09.2017, 22:17


Mein Segelmacher hat schon geantwortet.
Danke an Graham Bantock.

Gruß Yogi
Ein Leben ohne Segeln ist möglich, aber sinnlos .
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Re: Inofizielle EM ( Dutch Open)

Beitrag: #65Beitragvon filtor » 07.09.2017, 08:23


EDH hat geschrieben:Kais Beiträge zeigen, wie einfach das ist.


Hallo Ernst,
schön wenn es euch so einfach von der Hand geht.
Ich habe mit anderen guten Seglern gesprochen, die das auch nicht hinbekommen und es von anderen vermessen lassen.
Das "wie einfach es ist", ist leicht gesagt.
Ich bin jetzt über eine Stunde dabei und habe noch nicht ein Maß eingetragen.
Ich habe keinen Plan was der Unterschied zwischen Triangle, Trapezoid, edge, base oder Separation ist.
Wo male oder klebe ich die Messpunkte ins Segel ?
Ich bin im Moment mehr als stinkig und werde es sein lassen.
Entweder kommt da was von VAM Sails oder ich werde nicht segeln !
Es wäre ja auch zu einfach zu einem Vermesser zu fahren und mit dem Messbrief in der Tasche nach Hause zu kommen. :motz:
Im Moment ist mir die Lust vergangen und ich könnte die RG einfach nur gegen die Wand zimmern !!!!

Jetzt versuche ich wieder runterzukommen....
Gruß
Torsten
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Re: Inofizielle EM ( Dutch Open)

Beitrag: #66Beitragvon GER 2 » 07.09.2017, 08:58


Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.... scheint mir alles künstlich erzeugt um Stimmung zu machen ;-)
Peter denkt sich da keien neune Sachen aus sondern befolgt nur die aktuellen Klassenregeln.

Zum Segel: es gibt nur 2 Varianten:

1. - Ich hab mein Segel selber gebaut, dann habe ich sowieso alle Masse und eine Zeichung, ohne kann ich kein Segel bauen.

2. - Ich habe meine Segel gekauft, dann mus sich mich an den Segelmacher wenden, der muss die Daten herausgeben. Die Anforderungen hat sich Peter nicht ausgedacht sondern sind schon seit Jahren Teil der Klassenregel. Wenn ein Segelmacher die Daten nicht herausgibt sind seine Segel nicht Klassenkonform. Dann ist aber nicht die Klasse Schuld sondern der Segelmacher.

Asnsonsten:

3. Das alle 3 Segel vermessen werden müssen steht in der Klassenregel. Auch das ist kein Problem: siehe Punkt 1+2. Ist eben so.

4. Ob das Sinn macht? Kommt drauf an. Die Outline des Segels kann man frei gestalten, die einzige Bedingung ist das die Fläche nicht größer als 0.225 qm sein darf. Ich kann also theoretisch auch 3 Segel mit voller Fläche nehmen und die A, B und C nennen. Praktischerweise kann ich mein B+C einfach aufs a drauflegen, wenn klar erkennbar ist das die kleiner sind als das A ist das eigentlich genug Vermessung (nach gesundem Menschenverstand, Regelfreaks können das natürlich anders sehen ...).
Es gibt aber aucg Fälle das ist das nicht so einfach erkennbar, ich hatte z.B. ein B Rigg das eine ganz anders geschnittene Fock hatte als mein A, die war sogar größer als die A Fock. Das Groß war zwar kleiner aber mal eben so mit draufgucken war eben nicht zu erkenne ob die Fläche kleiner oder gleich 0.225 ist.

5. Die Zeichnung soll es dem Kontrolleur ermöglichen das Segel zu Prüfen. Der muss also wissen wo er sein Lineal anlegen muss und welche Masse er dort finden soll. Dazu muss die Zeichung nicht unbedingt Masstabsgerecht sein. Das wird auch nicht wörtlich in den Regeln gefordert. Sie muss aber aber so ausgelegt sein das die Messpunkte wieder gefunden werden. Also ein wenig Ähnlichkeit mit dem Segel sollte sie schon haben ;-)


Gruß Roland

P.S.: hier mal ein Bild von einem Rigg das ich für die WM 2012 gebaut habe, hab kein besseres Photo zur Hand aber wer genau hinguckt kann die eingezeichnetet Messmarken als Striche oder T-Linien erkennen.
( download/file.php?id=1043&mode=view)
Wie gesagt das ist von 2012 also alles nicht neu sondern seit Jahren so in den Klassenregeln festgelegt. Wir haben immer alles etwas lockerer gesehen, mit dem Wachsen der Klasse und auch als Reaktion auf die IRSA Initiative geht diese Lockerheit nun verloren. Die Klasse versucht sich zu behaupten und Kritikpunkte auszumerzen. Dazu gehört u.a. eine strengere Berücksichtigung der Klassenregeln. Man kann das bedauern aber zu verhindern ist es nicht mehr. Ist ein bischen wie mit dem Erwachsenwerden ....

So einfach ist das....
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Re: Inofizielle EM ( Dutch Open)

Beitrag: #67Beitragvon Eric Lhoir » 07.09.2017, 09:12


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Re: Inofizielle EM ( Dutch Open)

Beitrag: #68Beitragvon EDH » 07.09.2017, 09:18


Hallo Torsten,
ich habe das natürlich aus meiner Sicht beurteilt und dann meine Vorhehensweise beschrieben.

Sofern die Segel an Mast und Bäumen angeschlagen sind (bei mir war das so), ist zunächst die größte Schwierigkeit, das Rigg auf ein hinreichend großes Papier zu legen, das Segel dabei glatt aufzulegen und die Konturen in den maßgeblichen Punkten auf das Papier zu übertragen.

Danach sollte es keine Schwierigkeiten mehr machen, die Segelfläche auf dem Papier in Trapeze, Dreiecke, Kreissegmente einzuteilen, die Maße auf dem Papier zu bestimmen, die Teilflächen zu berechnen und zur jeweiligen Segelfläche zu summieren. Deshalb habe ich mich für Zeichnungen in Originalgröße entschieden.

Da bei einer späteren eventuellen Überprüfung der Abmessungen die Maße direkt auf dem Segeltuch gemessen oder überprüft werden (siehe Regel 6.2), wäre es relativ einfach, die Schnittpunkte von Trapezseiten mit den Segellieken usw. z. B. mit Eddingstift auf dem Segel anzureißen ( das sind dann die in 6.2 geforderten nicht entfernbaren Messmarken) und zur (Selbst-)kontrolle die Maße auf dem Segel zu messen und mit den Werten in der Zeichnung zu vergleichen, ggf. zu korrigieren.

Freundliche Grüße
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Re: Inofizielle EM ( Dutch Open)

Beitrag: #69Beitragvon EDH » 07.09.2017, 09:39


Hallo Roland,

ein Segel ist klassenkonform, wenn es den Klassenregeln entspricht. Eine Mitwirkung des Segelmachers (Herausgabe von Daten) ist nicht erforderlich, und eine verweigerte Mitwirkung kann nicht zu nicht klassenkonformen Segeln führen.

Die Regel 6 zur Vermessung der Segel usw. ist doch gerade so gehalten, dass jeder- auch nachträglich - die Segel vermessen und überprüfen kann. Segel, die diese Bestimmungen einhalten, sind klassenkonform.

Freundliche Grüße
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Re: Inofizielle EM ( Dutch Open)

Beitrag: #70Beitragvon GER 2 » 07.09.2017, 10:12


Und ob das Segel den Klassenregeln entspricht kannst Du nur feststellen wenn Du alle Informationen hast.

Nur mal als beispiel: Z.B. weisst Du nicht wie die Vorliekskurve geschnitten wurde, ob die innerhalb oder ausserhalb des Segels (bzw. der Segelzeichnung) angesetzt wurde. Wenn keine Markierungen auf dem Segel sind (was eben Pflicht des Segelmachers wäre) kannst Du das im Nachhinien nicht mehr korrekt feststellen (und auf gar keinen Fall wenn es am Mast angeschlagen ist).

Gut ich habe es unscharf formuliert, nicht die verweigerte Mitwirkung des Segelmachers macht das Segel Regelwidrig sonder die fehlenden Informationen.

Wir reden hier von zwei verschiedenen Dingen:

1. Vermessung ist nachträgliche Prüfung ob die Angaben des Segelmachers stimmen.

2. Die Klassenregeln schreiben aber vor das Zeichung, Masse und Markierungen auf dem Segel vorhanden sind. Man kann auch gar kein Segel bauen ohne das alles zu haben. Erstellt jemand ein Segel und verzichtet auf alle oder eins dieser Dinge ist das Segel nicht Klassenkonform, ein Segel ohne Messmarkierungen ist nicht Klassenkonform. D.h. der Segelmacher hat Dir ein nicht klassenkonformes Segel geliefert und erwartet nun von Dir das Du seine Arbeit, das Einzeichnen der Messmarken nachholst. Jeder Segelmacher hat diese Informationen sowieso vorliegen. Es ist eine Zumutung das vom Kunden zu verlangen ....und hat auch nichts mit Geheimhaltung zu tun denn am Ende hat der Kunde die Daten ja doch wenn er selber nachmisst.

Selbstvermessung bedeutet ich muss nicht zwingend zu einem offiziell benannten Vermesser gehen sondern darf selber nachprüfen ob alles Regelkonform ist. Selbstvermessung heisst nicht das ich im Kaffesatz lesen muss was sich ein Segelmacher wohl ausgedacht hat als er das Segel gezeichnet hat.
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