manta 2017 in 3D Druck

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Moderator: Uwe

Re: manta 2017 in 3D Druck

Beitrag: #151Beitragvon Torti » 23.11.2017, 00:37


Kann man, aber ich möchte erst die Regatta in Bremen abwarten. Erst dann kann ich das Handling und die Haltbarkeit beurteilen.
Die Beschläge sind deutlich auf der stabilen Seite, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen!
MfG Torti

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Re: manta 2017 in 3D Druck

Beitrag: #152Beitragvon A-55 » 23.11.2017, 21:44


RainerM hat geschrieben:@Rainer: Sieht schick aus, Du designst was Neues?

Ja, Jethrow V2, aber gehört hier nicht hin.
171105_Handmodelle.jpg


Hallo Rainer,
schön daß Du wieder aktiv wirst.
Machst Du für Deine neue Konstruktion einen neuen Thread auf?
Wie sind die Unterschiede zur Jethrail?

Interesse ist da!

Schönen Abend Udo
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Re: manta 2017 in 3D Druck

Beitrag: #153Beitragvon RainerM » 27.11.2017, 09:49


Hallo Udo,
die Unterschiede zur JethRail sind ein modifiziertes Unterwasserschiff
und KEINE Chines - immer noch Interesse?
VG Rainer
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Re: manta 2017 in 3D Druck

Beitrag: #154Beitragvon Akerman » 27.11.2017, 14:20


Ein paar Neuigkeiten von der Tokyoter 3D Druck Front:
Habe endlich angefangen ein B Rigg zu bauen, zu diesem Zweck sind einige 3D Files entstanden die auch bereits bei thingiverse hochgeladen sind. Zunächst eine simple kleine Schildkröte mit 6 mm Wölbung bei 240 mm Profiltiefe.
schildkroete.jpg


Weiterhin einige Kleinteile wie Baumbänder, Clips usw.
Diese sollen stramm auf den 5 mm Bäumen sitzen, hierzu kann man im Slicer die Größe anpassen.
fittings.jpg


Nun warte ich auf die 5 mm Kohlerohre, dann gehts mit dem Riggbau weiter...

ansonsten war ich am Sonntag segeln, hauptsächlich DF65 und 95, hatte aber auch die m17 dabei und habe in den Pausen kräftig für Aufsehen gesorgt. Wenn wir bis Februar fünf RG65 am Start haben, gibt es die erste RG65 Regatta Japans! :65: :bounce: :popc:
Ansonsten muss ich mich nach einem neuen Material für Deckpatches umsehen, das Spitape (von drachenmarkt.de) klebt nicht dauerhaft genug auf dem gedruckten PLA. Hatte schon wieder Wasser im Boot... :tatsch:

Grüße, Philipp
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Re: manta 2017 in 3D Druck

Beitrag: #155Beitragvon A-55 » 27.11.2017, 20:14


RainerM hat geschrieben:Hallo Udo,
die Unterschiede zur JethRail sind ein modifiziertes Unterwasserschiff
und KEINE Chines - immer noch Interesse?


Ja warum nicht, ist das so ein ähnliches Konzept wie die Ellipsis von Frank Russell?
Habe schon die Jethrail gesegelt und gesehen die aktuell Heinz Schlager hat.
Ich finde immer noch, daß das Potential dieses Bootes noch nicht richtig zur Geltung kam.

Freu mich schon auf 2018 und die neuesten Entwicklungen.

Schönen Abend Udo
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Re: manta 2017 in 3D Druck

Beitrag: #156Beitragvon Micha » 28.11.2017, 16:10


Demnach gibt es die JethRail also nicht nur als M, sondern auch als RG?
Wird noch spannend...
Grüße aus dem kleinen Frankfurt
Micha
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Re: manta 2017 in 3D Druck

Beitrag: #157Beitragvon Akerman » 17.01.2018, 00:21


mal wieder was Neues über die gedruckten Mantas. Für meine japanische m17 hat das Jahr nicht gut angefangen, beim Transport auf dem Fahrrad brach sie einfach auseinander :shock:
m17_kaputt.jpg

naja zumindest gut dass das nicht auf dem Wasser passiert ist, und ebenfalls gut dass ich auch die DF dabei hatte, hat den sehr schönen Segeltag gerettet 8-)

was war das Problem? Ich hatte diese m17 mit einer neuen selbstentworfenen Kühldüse gedruckt und nicht gemerkt, dass diese so effektiv kühlt, dass die Layerhaftung in den Keller geht. Anscheinend kühlt diese auch das Hotend, sodass die 240°C zwar am Thermistor, aber nicht am Filament anliegen.
Insofern habe ich die Düse so geändert dass diese nur das Bauteil kühlt, dann die maximale Temperatur neu ausprobiert (270°C!! bei normalem PLA) und siehe da, Layerhaftung passt wieder:
layeradhesion.tif.jpg

Druckeinstellungen haben sich etwas geändert. Ich drucke mit 40 mm/s und lasse den Drucker langsamer werden, wenn die Zeit pro Layer unter 5 s beträgt. Das kann man in Slic3r in den Filamenteinstellungen, Kühlung einstellen. Bauteilkühlung 40% reicht mit der neuen Düse.
Layerhöhe bin ich auf 0.15 mm runter, das verbessert die Oberfläche nochmal.

Um die Passgenauigkeit zu verbessern, stelle ich die Segmente jetzt auf 3 Layer Raft. Das verringert die Verformung am unteren Ende, die Segmente passen besser zusammen.
joint.jpg

Hat alles mal wieder einige Probiererei gekostet, das Ergebnis ist aber das beste bislang. Nun gehts ans Zusammenkleben...

Viele Grüße, Philipp
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Re: manta 2017 in 3D Druck

Beitrag: #158Beitragvon Akerman » 17.01.2018, 11:58


und noch was: Mir ist es endlich "gelungen", einen beulenden Bug zu drucken! Viele haben von dem Problem berichtet, bei mir war es das erste Mal, dass eine kleine seichte Beule entstanden ist.
Jedenfalls war es bei diesem Druck relativ kalt in meinem Verschlag, 14°C. Ich habe dann die Heizung angemacht und bei 22°C Raumtemperatur nochmal gedruckt, siehe da, keinerlei Beulneigung :)

es ist also einfach zu kalt in den deutschen Kellern!
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Re: manta 2017 in 3D Druck

Beitrag: #159Beitragvon Akerman » 27.01.2018, 15:06


Mich hat eine Frage erreicht, wie ich die Unterteilung des Rumpfes im CAD mache. Drum hier eine kurze Erläuterung am Beispiel des Mittschiffs:

Wir fangen an mit einer kompletten Rumpfhälfte. Ich lege mir für jedes Rumpfsegment ein neues "Component" an, in das ich die komplette Rumpfhälfte vom Master-Component assoziativ reinkopiere. In Fusion einfach Copy-Paste. Assoziativ bedeutet, dass falls sich im Master irgendwo upstream was ändert, dass diese Änderungen auch in das neue "Component" übertragen werden.

Dann werden Offset-Ebenen parallel zum Spiegel erstellt, um die Schnittebenen zu erzeugen. In diesem Fall also bei 194 mm und bei 392 mm. Nun brauchen wir aber am vorderen Ende die angeformte Überlappung, um den Bug aufzusetzen und zu verkleben. Diese ist 2 mm lang, also eine weitere Ebene bei 394 mm.

An allen 3 Ebenen wird nun der Volumenkörper durchgeschnitten. Das Heck und den Bug blenden wir aus, es bleiben also noch ein 198 mm langes Mittschiff und eine 2 mm dünne Scheibe.
Die 2 mm schneide ich komplett ab, um die Flächen sauber um 0.6 mm einrücken zu können. Bei 0.55 mm Wandstärke hat sich das bewährt. Das macht die Funktion "Offset Faces" in Fusion.
offset.jpg

Danach wird die 2 mm Scheibe wieder mit dem Mittelschiff verschmolzen, über die "Combine" Funktion.
Damit der Drucker an dieser 0.6 mm Stufe nicht ins Leere druckt, muss eine 45° Fase dran. Wegen irgendwelcher numerischen Kleinigkeiten funktioniert das oft nicht mit 0.6 mm, wohl aber mit 0.599 mm.
chamfer.jpg

Das ist dann eigentlich schon alles, jetzt fehlt nur noch das Spiegeln der Mittschiffshälfte und das Verschmelzen der Hälften.

Erläuterungen wie die fertig gedruckten Segmente zum Zusammenkleben vorbereitet werden, sind in der Readme Datei auf thingiverse.
https://www.thingiverse.com/thing:2572866

Viele Grüße, Philipp
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Re: manta 2017 in 3D Druck

Beitrag: #160Beitragvon andyhoff » 30.01.2018, 19:20


Danke für deine ausführliche Anleitung.
Ich bin immer noch fleißig dabei mich in Fusion360 einzuarbeiten. Aber die Lernkurve zeigt nach oben .. die Konstruktionen werden umfangreicher ;)
Bin grad dabei eine neue X-Achse für meinen A6 zu zeichnen. Ich muss in der Z-Richtung noch ein paar mm raus quetschen um eine IOM in 4 Teilen zu schaffen.
Bildschirmfoto 2018-01-30 um 19.12.31.png

Bisher sind mir die Geometrischen Sachen noch lieber .. aber irgendwann traue ich mich dann sicher auch mal an einen Rumpf. Spätestes dann hätte ich gefragt wie ich den teilen muss :D
andyhoff
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