Erstes Rigg für die RG 65

Moderator: Uwe

Re: Erstes Rigg für die RG 65

Beitrag: #31Beitragvon GER 2 » 29.01.2017, 18:36


Hi Marcus,

keine Entschuldigung nötig, hätte ich auch besser schreiben können dann hätte es kein Missverständnis gegeben :), Threadnapping ist an sich nicht mein Ding und hier sollte es ja primär um Dein erstes Rigg gehen. Allerdings haben wir das hier immer schon recht locker gesehen und Tipps helfen auch allen anderen die später mal nachsehen.

MM Schildkröte ist kein Problem, ich hab auch nur eine die seit Jahren in Verwendung ist, gebaut nach den Vorlagen von Thomas Dreyer auf der MM Seite. Dort die flachste Version, die habe ich später noch ein wenig modifiziert indem eine Seit etwas angehoben wurde, so wird das Profil noch etwas flacher. Eine größere Schildkröte wäre manchmal bequemer für RG aber es geht auch so.

Das "Krallen" bei Gittermylar ist Herstellungsbedingt, das "Tuch" hat leider immer einen Drall zu einer Seite. Es hilft es gleich nach Lieferung einmal anders herum zu rollen. Das ist aber je nach Charge unterschiedlich, es gab auch schon Lieferungen die wirklich nicht zu verwenden waren, zum Glück ist die 40er Variante da meist etwas weniger gerollt.
Wichtig ist das man die Bahnen in der Ausrichtung wechselt, also erst Wölbung nach oben, nächte Bahn nach unten. Auf keinen Fall die Wölbung parallel zum Profil verwenden, das gibt dann wirklich ein Segel das nur auf einer Seite funktioniert.

Gittermylar hat schon ein paar gute Eigenschaften, ist weniger Knickempfindlich als Folie in der gleichen Dicke. Und für B Segel ist das diagonale Tuch ziemlich gut, auch für kleine MM Segel (finden zumindest Swan- und VAMsails ;) ): http://rg65.eu/swansails/, https://www.vamsails.com/micro-magic/

Die satinierten Folien sind allerdings in der Tat bei den meisten das Standardmaterial für RG Segel, kommt bei mir auch von PJ Sails (36 micron für A Rigg) , man munkelt es wäre eigentlich Folie zur Herstellung von Kondensatoren in der Elektroindustrie .

Gruß Roland
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Re: Erstes Rigg für die RG 65

Beitrag: #32Beitragvon M65 » 19.03.2017, 22:51


Hallo zusammen,

Eigentlich war dieses erste Rigg ja für Leichtwind gedacht. Da ich es aber nicht mehr abwarten wollte, habe ich heute den ersten Testlauf in Böblingen auf dem Langen See (Flugfeld Böblingen) getan.
Nun wie gesagt eigentlich, denn wir hatten heute Windstärken von 5-7 Bft in Böblingen.

Da ich auch nur den einen Kiel mit einem Gewicht von 550 Gramm dabei hatte, war es eine schöne Erfahrung.
Bei dem Wind hat sich die kleine #Hashtag einmal sogar auf die Seite gelegt, aber danach sofort wieder aufgerichtet. Ich hatte echt Angst das der Wind das ganze Rigg zerlegt. Freunde sind mit einem C-Rigg unterwegs gewesen. Dies wäre auch angebracht gewesen. Vielleicht auch ein B-Rigg aber niemals ein A-Rigg.

Worauf ich eigentlich hinaus will, ist das mein Leichtwindrigg den Wind ohne Schaden überstanden hat.
Jetzt geht es daran weitere Rigg´s für den stärkeren Wind zu bauen. Dies werde ich dann ebenfalls im Forum dokumentieren. Also bis demnächst.

Lg Marcus
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