Stardust - Ein Versuch mit Freecad und 3D Druck ein Boot zu

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Re: Stardust - Ein Versuch mit Freecad und 3D Druck ein Boot

Beitrag: #31Beitragvon tino » 12.07.2019, 04:15


Wichtig ist nach dem Design des Rumpfes ,dass vor dem Aufteilen der Sektionen man sich klar wird, wo die "Vertiefungen" für Unterwasser (Schwert und Ruderwelle) und auf Deck (Oesen, Mast,Schwert, Ruder, Akku, Servos, etc) plaziert werden.
Nachher kann man mit dem Spreadsheet aufteilen und die Sektionen für den Druck vorbereiten.
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Re: Stardust - Ein Versuch mit Freecad und 3D Druck ein Boot

Beitrag: #32Beitragvon tino » 15.07.2019, 18:52


@andyhoff ich machte bis anhin Druckvorschauen mit 1:3 Massstab, nun versuchte ich mal die letzte Stardust Version Massstab 1:2. Mal sehen wie die Schwimmlage aussieht, natürlich verändern die Einbauten den Schwerpunkt noch. Noch fehlt das ganze Decklayout.
Was mich aber an dieser Stelle interessiert, wie geht Ihr mit der Extrusionsmenge um. Auf dem Bild sieht man im Bug und Heckbereich eine Ueberextrusion. Kann man irgendwo im Slicer verschiedene Extrusionsmengen festlegen. Stelle mir vor eine lineare Erhöhung resp. Reduktion je nach Vasenumfang.
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Re: Stardust - Ein Versuch mit Freecad und 3D Druck ein Boot

Beitrag: #33Beitragvon haegar » 15.07.2019, 21:33


Die Extrusion wird nach dem benötigen Druckvolumen berechnet. Wenn solche Effekte bekommst, stimmt was grundsätzliches in der Einstellungen nicht. Im Bild erkennt man nicht übermäßig viel, aber ich versuche es mal mit der Glaskugel.
Du hast generell zu viel Extrusion und rennst im Bug in die minimale Layertime. Dadurch hast Du einen zu hohen Überdruck in der Nozzle und Filament quillt unkontrolliert raus. Aus dem Effekt am Heck werde ich nicht schlau, ich kann mir gerade das Bild aber auch nur auf dem Handy angucken.

Richtwerte zum Start für den Flow sind 90% bei PLA und 95% bei PETG einen kalibrierten Extruder vorausgesetzt. Bei Standardchinamessingdüsen können das auch schon mal 10 Prozentpunkte weniger werden. Der Filament-Durchmesser muss im Söicer richtig eingetragen sein. Auf einige Meter alle 30cm drei um 120 Grad versetze Messungen mit der Mikrometerschraube machen und Mittelwert im Slicer eintragen. Achtung, bei Cura ist dafür eine Extension nötig. Für die Linienbreite/Extrusion Width (EW) ist ein guter Startwert der Durchmesser eines in Luft extrudierten Filmentfadens. Meist lande ich noch mal etwa 10% drunter. Das wird für den Bottom Layer benötigt (Spiegel bzw Kopfspant). Im Vasenmode sollte die Wanddicke der eingestellten EW entsprechen (Mikrometerschraube!)
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Re: Stardust - Ein Versuch mit Freecad und 3D Druck ein Boot

Beitrag: #34Beitragvon tino » 17.07.2019, 15:18


Die Kalibrierung habe ich nochmals wiederholt ist perfekt. Was nicht gut war Minimale Layertime war auf 15 sek eingestellt. Da rauscht natürlich die Bugspitze mit 1.6 Sek ringsum. Nun mit min. Layertime 3 Sek reduziert sich die Geschwindigkeit kontinuierlich runter von 40mm/s auf 20 mm/s und das Teil sieht sehr gut aus. Danke Haegar für den super Hinweis. nun kanns weiter gehen ans eingemachte :-).
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Re: Stardust - Ein Versuch mit Freecad und 3D Druck ein Boot

Beitrag: #35Beitragvon haegar » 17.07.2019, 15:59


Hi,
dann sieht mir das ganze aber eher nach einem mechanischen Problem aus. Du hast eh ziemliches Ghosting drin. Da ist irgendwas weich im System. Der Rahmen? Die Riemenspannung? Schlackern die Lager? Das Heck sieht mir eher nach einem Designproblem aus. Aber das Bild ist zu schlecht, um da wirklich was zu sehen.
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Re: Stardust - Ein Versuch mit Freecad und 3D Druck ein Boot

Beitrag: #36Beitragvon tino » 18.07.2019, 07:28


Hier noch der Bug im Massstab 1:2.Was wie Ghosting aussieht ist vielleicht der Reflex vom PETG blau metallic.
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Re: Stardust - Ein Versuch mit Freecad und 3D Druck ein Boot

Beitrag: #37Beitragvon GER OK 712 » 18.07.2019, 07:51


Hallo Martin,

Du bist mit der 3D-Arbeit schon sehr weit.........Das gefällt mir.

Ich habe eine Info-Seite gefunden. Dort befaßt man sich mit dem 3D-Druck.

Eine, für mich, neue Methode ist das Zusammenfügen der Rumpfteile. Dort beschrieben.
Es lohnt sich mal hir zu lesen. Viele andere Anregungen. Könnte auch etwas für Dich sein?

https://3dprintedradioyachts.com/stl-file-downloads/

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Re: Stardust - Ein Versuch mit Freecad und 3D Druck ein Boot

Beitrag: #38Beitragvon tino » 18.07.2019, 08:29


@GER OK 712 Hallo Kuddel,ja ich kenne die Seite und das war auch der Grund, weshalb ich nach einer integrierten Lösung suchte, um nicht einen zusätzlichen Ring zu drucken. Ich wollte dies im Freecad integrieren können und wie du am obigen Beispiel siehst geht das auch wunderbar. Hammax hat hier Riesenvorarbeit geleistet mit dem Spreadsheet ist dies nun ganz einfach!
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Re: Stardust - Ein Versuch mit Freecad und 3D Druck ein Boot

Beitrag: #39Beitragvon GER OK 712 » 19.07.2019, 08:12


:tup: :lol:
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Re: Stardust - Ein Versuch mit Freecad und 3D Druck ein Boot

Beitrag: #40Beitragvon tino » 04.08.2019, 15:50


Nach der kurzen Pause hier mal ein Versuch ein Deckslayout zu gestalten für Sektion 2 (Massstab 1:2)
Die Fockösenpunkte müssen noch etwas tiefer gesetzt werden und dann sieht das gar nicht so schlecht aus.
Daten des 3D Prints: 0.6mm Wandstärke im Vasenmodus mit PETG blau metallic (Eigenfarbe) Slicer: Prusa 2.0.
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