projekt rg65 tri

Moderator: Uwe

Re: projekt rg65 tri

Beitrag: #31Beitragvon haegar » 17.06.2012, 00:35


Sicher, aber wie bekommst Du das Zusatzgewicht bei einem Manöver schnell genug in den Luvschwimmer? Gleichmäßig verteilt machst Du das Ding nur schwerer und gewinnst nicht viel. Ist das gleiche Problem wie beim Canting Keel. Geht, aber Ist für die kleinen zu langsam
Gruß aus Teltow
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Re: projekt rg65 tri

Beitrag: #32Beitragvon WIESEL » 17.06.2012, 09:41


Ich sehe das ganz anders!
Es soll ja schwerer werden, mehr Durchsetzungsenergie, wendet immer, Boote
mit zu geringen Gewicht bleiben sofort stehen, müssen bei Null wieder beschleunigen!
Man braucht nur noch zwei Riggs!

Das gilt alles nur für Starkwind!

Wenn das Boot umfällt steht es doch allein wieder auf!

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Re: projekt rg65 tri

Beitrag: #33Beitragvon haegar » 17.06.2012, 14:32


Hallo, Peter,
Genug Gewicht muss sein, da hast Du völlig Recht. In punkto Stabilität muss das Gewicht aber entweder in die Bombe oder in de Luvschwimmer. Ihr verändert bei der Mini40 mit einem reinen Zusatzgewicht doch auch nur die Trimmlage (und natürlich die Durchschlagskraft).
Ein RG Tri ist aber im Hinblick auf die Stabilität noch kritischer als ein Mini40.
Eine Bombe ist sicher der einzig sinnvolle Weg alle Anforderungen unter einen Hut zu bekommen. Es fehlt halt doch die Crew, die nach belieben Rumturnen kann.
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Re: projekt rg65 tri

Beitrag: #34Beitragvon haegar » 17.06.2012, 15:24


War natürlich partiell Blödsinn, was ich geschrieben habe. Bei einem Kat bringt Zusatzgewicht natürlich auch Stabilität, aber nicht so viel wie man haben könnte. Hatte zu sehr den innenballast von Monohulls im Hinterkopf.
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Re: projekt rg65 tri

Beitrag: #35Beitragvon Paula » 20.06.2012, 08:24


Habe vor längerer Zeit einen Kat mit RG Maßen gebaut war aber erst 40 cm breit mit Mittelschwert. Tiefgang war 12 cm , sollte für unser Vereinswasserbecken sein. Maße des Beckens 7 m - 4 m Wassertiefe Max 15 cm. Mit kleinem Swing Rigg hatte es ganz gut geklappt, aber am Teich war er schnell gekentert. Entweder seitwärts oder nach vorne. habe den Kat auf 65 cm Breite und die Flosse und das Ruderblatt vergrößert und beim Ruderblatt kleine bewegliche Flächen ala Michael Scharmer angebracht und ebenso die Segelfläche auf 1500 qcm vergrößert ( Sturmsegel der RG). Probefahrt verlief relatitiv gut, bis der Wind stärker wurde. Gegen eine Rg kam ich nicht an, der Leeschwimmer wollte bei genügend Druck leichte Stecker fahren, Luvschwimmer war dabei leicht aus dem Wasser. Habe die Probefahrten nach Überschlag bei mehr Wind abgebrochen. Habe für mich beschlossen,Mehrrumpfboot lohnt sich nicht bei diesen Abmessungen.Zum Schaufahren geht es aber,eine RG fährt sicherer und lässt sich besser kontrollieren.

Gruß Sigi
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Re: projekt rg65 tri

Beitrag: #36Beitragvon WIESEL » 20.06.2012, 09:46


Sigi welches Gesamtgewicht hatte die Konstruktion!

Einer normalen RG 65 wegfahren ist nicht das Ziel!

Der Segelspass ist aber bestimmt höher!!

Bei Mini 40 würde ein 10R auch nicht schlecht ausehen, muß man halt ausprobieren!

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Re: projekt rg65 tri

Beitrag: #37Beitragvon Paula » 21.06.2012, 08:40


Hallo Peter
Der Kat wiegt 500 g, die Rümpfe sind aus Styrodur massiv,in der Mitte habe ich aus 1 mm Sperrholz einen Kastenrumpf gebaut. Da ist der Schwertkasten, Mastaufnahme,Stellservo,Ruderservo und Batterie drin.
Beams sind aus 6 mm Kohlerohr. Es ist alles recht soliede aufgebaut,wenn der Kat auf dem Rücken liegt,kommt kein Wasser an die Elektronik.

Gruß Sgi
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Re: projekt rg65 tri

Beitrag: #38Beitragvon Paula » 24.06.2012, 08:23


Erfahrung zu meinem Kat.
Habe bei unserer Kieler-Wocheveranstaltung sehr lange mit dem Kat auf unserem Wasserbecken gefahren.Der Wind war sehr Trickreich,kam von hinten über unser Zelt.Der Kat war gut beherrschbar mit dem Sturmrigg der RG. Ich wurde übermütig und habe das A Rigg aufgebaut um den Wind mehr von oben zu nutzen.Das ging in die Hose,eine kräftige Boe erfaßte den Kat und der Mittelrumpf der die Elektronik und die Mastaufnahme aufnahm riss sich von den Beams los (war mit Schellen befestigt). Wenn ich Zeit habe und das Projekt weiter verfolge,werde ich den Mittelrumpf neu gestalten. Erst mal länger machen,damit die E-Komponenten nebst Mastaufnahme und Ruder mehr Platz haben und den Rümpfen werde ich auch im Bugbereich mehr Auftrieb geben.

bis dann Sigi
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Re: projekt rg65 tri

Beitrag: #39Beitragvon Donk » 03.08.2018, 12:13


Hallo zusammen,

ja ein Tri stand / steht auch schon lange auf meiner Wunschliste.
um bei den 3D - Zeichenprogrammen etwas besser und sicherer zu werden, habe ich mir bei der Seite http://www.rcsails.com/ Pläne "gekauft". (lediglich nen Konto anlegen und die kostenlosen Pläne bestellen.. man erhält dann einen Download per Mail)

Es war für mich ein langer Weg vom PDF-Plan zu einem 3D Modell! Aber dies möchte ich euch nicht vorenthalten!

2018-07-30 07.20.43.jpg


Auf dem Foto sind die Schwimmer um 10 Grad zum Mittelschiff angestellt. Ich hoffe, dass passt so?! Vielleicht hat da jemand Erfahrungen?!
Die Schwimmer sind in der Höhe zum Mittelschiff etwa 50mm erhöht. Dies habe ich aus dem Plan.

Der "Ständer" welcher zu sehen ist, den werde ich mir aus Holz fräsen! Das sollte dann die Montage erleichtern.

Der Tri ist dort exakt 650mm x 650mm und soll später mit meinen RG65 Riggs betrieben werden ;-)

Formen für die Bumber von Schwimmer und Mittelschiff sind im CAD schon fertig. Diese werden später 3D-gedruckt und mit Silikon gefüllt ;)

2018-07-30 20.13.39.jpg


Desweiteren bin ich aktuell soweit, dass die Rümpfe in Segmente unterteilt sind und eine "Klebekante" anmodelliert wurde. Die Segmente sind ca. 160mm lang und dürften somit mit fast jedem 3D Drucker herzustellen sein.

2018-07-31 20.53.46.jpg


Aktuell muss ich noch an den Streben zum Verbinden von Schwimmer und Mittelschiff arbeiten und die Kiel-Masttasche erstellen... was sicher auch gut wäre, die späteren Öffnungen am Mittelschiff nach Vorbild der Manta Druckdaten anzudeuten... das alles könnte allerdings noch etwas dauern :?

Wenn jemand Interesse an den CAD-Datein oder an Spanten hat zum selber bauen, der kann sich bei mir melden ;-) Später möchte ich das ganze Projekt nach Vorbild der Manta bei Thingiverse hochladen.
Die Spanten kann ich dann auch auf die gewünschte Beplankung reduzieren ;)

Da der Plan ja eh kostenlos war, mache ich mir um Rechte keine große Sorgen.. oder sollte ich das?!

ich werde weiter berichten...


P.S. warum auch immer das erste Bild im Beitrag auf dem Kopf steht und wenn man es anklickt normal zu sehen ist :?:
Grüße aus Leipzig
Andreas

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Re: projekt rg65 tri

Beitrag: #40Beitragvon Torti » 03.08.2018, 14:20


Andreas, wenn du etwas TPU brauchst, sag einfach Bescheid.
Silikon zu TPU wären geschätzt 10g zu 2g. Das Ganze 3x!
MfG Torti

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