RG65 Finn Dinghy

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Re: RG65 Finn Dinghy

Beitrag: #81Beitragvon ger529 » 11.11.2015, 23:18


Das richtige Segel ist nun auch fertig. Mast und Baum habe ich schwarz lackiert.
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Re: RG65 Finn Dinghy

Beitrag: #82Beitragvon ger529 » 16.11.2015, 17:44


Da ich in nächster Zeit öfter mit meinem Sohn segeln möchte,
geht es mit dem 2 Finn weiter. Da er nicht nur außen schön werden soll hat er auch innen Farbe bekommen.
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Re: RG65 Finn Dinghy

Beitrag: #83Beitragvon ger529 » 19.11.2015, 11:43


Für Boot 2 habe ich schnell mal das Gewicht aus einer 22mm Messing Stange gemacht.
Materialkosten für Gewicht und Alufinne aus Vollmaterial sind im Vergleich zu den käuflichen Varianten lächerlich. Wer etwas mit Säge, Flex und Feile umgehen kann für jeden einfach herzustellen.
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Noch etwas zu viel
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Kommt schon näher
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Punktlandung, mit 500g ist das max. Gewicht entsprechend der künftigen Klassenregeln erreicht.
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Noch ein Bild wie die Finne eingeklebt wird. Bei Boot 1 hatte ich die Verbindung zum Deckel nicht, sondern mittels Querverstrebung. Was sich als nicht geeignet herausgestellt hat.
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Re: RG65 Finn Dinghy

Beitrag: #84Beitragvon GER O » 19.11.2015, 17:20


Hi Christian,

ich kann leider nichts zu deinem Thread beitragen, aber ich finde ihn süüper.

Eine kleine Frage, warum hat sich die Querverstrebung nicht bewährt?
So wie jetzt mit der Ringverbindung hast du doch nur eine Kraftübertragung auf die Decksschale.
Gruß Gero
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Re: RG65 Finn Dinghy

Beitrag: #85Beitragvon ger529 » 19.11.2015, 22:36


Servus Gero,

GER O hat geschrieben:ich kann leider nichts zu deinem Thread beitragen


schade, aber wenn du dich mit Freeship auskennst könntest du schon was beisteuern.
Ich bräuchte da jemanden der den original Riss umarbeiten kann.

Meine Kenntnisse in dem Bereich sind gleich Null.
Sonst würde es erst einen Plan geben bis ich mich an den Bau eines Classic Finn aus Holz mache.
Und den könnte ich auch nur zum Versand anbieten. Da wäre es schon einfacher einen zum
Download für alle zu haben.

GER O hat geschrieben:warum hat sich die Querverstrebung nicht bewährt?


Der Kiel ging vorher nur 2cm in den Rumpf. Da war anscheinend der seitliche Druck zu groß und der Kiel
hat sich an einer Stelle gelöst.
Durch die Vertiefung im Deck ist dieses nach unten und zur Seite sehr steif. Außerdem hatte es den Vorteil das er sich so leichter ausrichten und einkleben ließ.


Gruß Christian
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Re: RG65 Finn Dinghy

Beitrag: #86Beitragvon ger529 » 20.11.2015, 19:50


Die Decksausschnitte sind fertig. Jetzt erklärt sich auch warum ich innen lackiert habe.
Später kommt transparente Folie drauf. Ist übrigens Scale da es Finns mit durchsichtigem Deck gibt.
Die Gewichtsersparnis muß nachher natürlich wieder ins Boot da ein mindest Gewicht erreicht werden muß.
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Re: RG65 Finn Dinghy

Beitrag: #87Beitragvon ger529 » 26.11.2015, 17:46


Decksablauf aus 6mm CFK Rohr und Ruderaufnahme eingeklebt.

Servobrett aus Sichtcarbon.

Als Segelservo kommt ein Graupner DES707BB zum Einsatz. Den habe ich auch bei meiner
X/trem mit Standart Rigg. Wiegt zwar gut 50g hat dafür aber auch ordentlich Power.
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Re: RG65 Finn Dinghy

Beitrag: #88Beitragvon ger529 » 11.12.2015, 17:26


Das Deck ist jetzt fertig für die letzte Lackschicht. Habe da von der OBI Hausmarke einen
einfachen Kunstharzlack genommen. Der war recht günstig und hat mich echt überrascht.
Super zu lackieren,schöner Verlauf, hohe Deckkraft und auch den Fingernageltest bestanden.
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Re: RG65 Finn Dinghy

Beitrag: #89Beitragvon VeitHAM » 13.12.2015, 21:19


Moin,

vom Finn gibt es eine erste, vorläufige freeship Datei :

Finn 01-2.pdf
(52.52 KiB) 117-mal heruntergeladen

Finn 01-1.pdf
(64.91 KiB) 100-mal heruntergeladen


nach den Angaben aus dieser Quelle:

http://lamboleyetudes.net/finn.html

sorry, hab eine halbe Stunde gekämpft; aber drehen müßt Ihr bitte selber.

Gruß Veit
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Re: RG65 Finn Dinghy

Beitrag: #90Beitragvon VeitHAM » 17.12.2015, 09:16


Moin,

auf Anregung von Christian habe ich in freeship einen Linienriß für einen RG_Finn entworfen.
Vorgabe war dabei, die Verdrängung auf den Zielwert von 1200cm³ zu bringen.
Dazu habe ich zunächst – ausgehend von dieser Vorlage http://lamboleyetudes.net/finn.html - den Original-Finn in freeship realisiert. Damit ergab sich für den Original-Finn eine Verdrängung
von 0,305m³ bei 18cm Tiefgang. Wenn man den Original-Finn linear auf 6,5m Länge, 2,16m Breite und 26cm Tiefe skaliert, ergibt sich 0,919m³ als Verdrängung; oder im Maßstab 1:10 für eine RG65
919cm³ . Es fehlen also noch 281cm³.
Mit den Mitteln von freeship habe ich den Riß in mehreren Schritten transformiert, bis 1200g erreicht waren.

Das Ergebnis stelle ich hier zur Verfügung.

Die hydrodynamischen Werte**) für den Finn weichen teilweise deutlich von einer klassischen, schmalen RG ab. So liegt der Schwerpunkt der Verdrängung deutlich weiter vorn.
Der Schwerpunkt wird bestimmt durch die große Breite im Heck und andererseits durch das Maximum der Rockerlinie sehr weit vorn. Bei Krängung wandert der Schwerpunkt deutlich nach hinten. Der Schwerpunkt der Wasserlinien-Fläche verändert sich dagegen bei Krängung kaum.
Der Original-Finn wird ja wohl mit dem Hintern getrimmt, bei der RG ist das schwer möglich.

Im nächsten Schritt wären die Segeleigenschaften dieses Riß nun in der Praxis zu überprüfen und ggf. zu optimieren. Dazu wünsche ich den Mutigen viel Erfolg. Ergebnisse arbeite ich dann gern in den Riß ein.

**) aus technischen Gründen wird in freeship im Maßstab 10:1 gearbeitet; d.h. eine RG ist in freeship
6,50m = 6500mm lang.

Viel Erfolg und Spaß bei der Umsetzung, Gruß Veit

RG_Finn 1200 linesplan 1zu2,5 .pdf
linesplan 1:2,5
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RG_Finn 1200 Spanten 325.pdf
Spanten 325
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RG_Finn 1200 Spanten 650 bug.pdf
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RG_Finn 1200 Spanten 650 heck.pdf
Spanten 650 Heck
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RG_Finn 1200 hydrostatics.pdf
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