Erstlingswerk: Hilfe beim Bau einer BASIC

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Moderator: Uwe

Re: Erstlingswerk: Hilfe beim Bau einer BASIC

Beitrag: #21Beitragvon Reto » 08.11.2013, 10:35


Hallo
kannst auch das Schwert im Bereich Kielkasten mit Klebefolie aufdoppeln, damit bleibst du flexibel.

Gruss Reto
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Re: Erstlingswerk: Hilfe beim Bau einer BASIC

Beitrag: #22Beitragvon PappJolle » 15.11.2013, 17:06


Prima Idee mit dem Klebeband. :tup:

Inzwischen sind Schwertkasten und Traverse eingebaut und eine erste Schwimmprobe zur Bestimmung der Verdrängung in der Badewanne absolviert. Rumpfgewicht=228g, Verdrängung=1500g, da sollte ich wohl mit meinen Standard RC-Komponenten hinkommen.

Hier ein paar Bilder:
gewicht rumpf.JPG
Gewicht Rumpf

schwimmprobe.JPG
Schwimmprobe

verdraengung.JPG
Verdrängung
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Re: Erstlingswerk: Hilfe beim Bau einer BASIC

Beitrag: #23Beitragvon PappJolle » 20.11.2013, 00:26


Hallo, inzwischen läuft meine Werkstatt auf Hochtouren, diverse neue Bauabschnitte sind erledigt, und noch 3 Fragen hochgekommen:
  • Dummy-Mast zum rumprobieren gebaut
  • Ewig mit der Positionierung der Servos, der Hebellänge und der Position der Schotbefestigung am Mast rumprobiert. Die Maße des Originalplans haben bei mir nicht funktioniert :?
  • Servos, Empfänger und Batterien in entsprechende Halterungen eingesetzt
  • An-/Ausschalter eingelötet, weil mich das ewige Batterien abklemmen bein Testen generft hat
  • Ruderanlage zusammengebastelt. Auf die bin ich wirklich stolz :D
  • Deck zurechtgeschliffen
  • Holzdeckel als Revisionsöffnung gebaut. Die Kaffedosenlösung war mir für meine Finger zu klein und die Plastikdeckel für den schönen Holzrumpf zu unpasend. Jetzt bin ich nur noch am Tüfteln, wie ich die Dichtung mache und wie die Befestigung des Deckels.

Eine Frage noch wegen der Verlegung der Antenne des 2,4GHz-Empfängers:
Ich habe das lange Ende jetzt gerade in einen Strohhalm gelegt. In der Bedienungsanleitung steht was von 90Grad Winkel. Welche Erfahrungen habt Ihr zur optimalen Positionierung?

Hier ein paar Fotos:
schot_auf.JPG
Schot auf

schot zu.JPG
Schot zu

Frage: Ich suche noch nach einer guten Lösung, wie ich das Schotdurchführungsröhrchen konstruiere. Momentan habe ich als Material einen Rest CFK-Rohr genommen, weil ich hoffe, dass der nicht so scheuert wie ein Metall-Rohr. Unter Deck überlege ich, das Rohr durch ein 3mm-Sperrholz-Stück zu führen, wie auf den Fotos (ist dort nur gesteckt). Im Originalplan steht was von einer Befestigung an einem weiteren Rohr, das zwischen Deck und Kiel geklebt wird.

baumweg.JPG
Weg Baum

Frage an die Experten: Öffnet der Baum weit genug?

ruderanlage.JPG
Ruderanlage

deck_aufgelegt.JPG
Deck aufgelegt
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Re: Erstlingswerk: Hilfe beim Bau einer BASIC

Beitrag: #24Beitragvon Torti » 20.11.2013, 07:02


Erstmal...
Sieht richtig gut aus!
Zur Schotführung gibt es ein paar Kleinigkeiten. Der Baum sollte 90° machen und ich würde ihn sogar weiter fieren, um Druck ablassen zu können.
Dopple die Schotführung unter Deck, das gibt dir den doppelten Weg. Dafür wird die Schot im Rumpf fest angeschlagen und am Servo durchlaufend befestigt (loser Block, oder eine gut polierte Bohrung). Ist dann wie ein Flaschenzug.
Die Durchführung aus deinem Holepunkt ist auch bei CFK kritisch. Besorge dir Teflon und stelle daraus Buchsen her, die ins Röhrchen passen, natürlich mit einem kleinen Bund, damit sie etwas überstehen.
Alternativ gehen auch Spitzenringe von Angeln. Die bekommst du als Ersatzteil in jedem Angelladen.
...und wie du das Röhrchen befestigst ist eigentlich egal. Wichtig ist nur eine genau mittige Platzierung des oberen Endes, damit du keinen Fehlwinkel des Baumes hast.

Und entsorge dieses Akkufach!!! Das gehört in ein Spielzeug und nicht in so ein Boot. Löte deine Akkus einfach in die passende Form und schrumpfe sie dann ein.
Den Deckel bekommst du mit einem Süllrand und etwas Moosgummi dicht.

Doppelte Schotführung:
http://www.forum.rg-65.de/download/file.php?id=124&mode=view
MfG Torti

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Re: Erstlingswerk: Hilfe beim Bau einer BASIC

Beitrag: #25Beitragvon VeitHAM » 20.11.2013, 09:05


moin,

zur Schotdurchführung nehme ich den Isolierschlauch einer einzelnen Ader eines Elektrokabels.
Dazu Kabel aufdröseln und Kupfer aus der Isolierung ziehen.
Der Schlauch sollte ein paar Zentimeter lang sein; etwa so lang, daß das Wasser während eines Regattalaufs
nicht durch den Schlauch kriechen kann
und über Deck etwas frei stehen, damit nur Spritzwasser die Öffnung trifft.

Gruß Veit
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Re: Erstlingswerk: Hilfe beim Bau einer BASIC

Beitrag: #26Beitragvon PappJolle » 21.11.2013, 17:02


Vielen Dank für Eure Kommentare,

Torti hat geschrieben: ... Der Baum sollte 90° machen und ich würde ihn sogar weiter fieren, um Druck ablassen zu können. Dopple die Schotführung unter Deck ...
So, durch Dehung des Servohebels weiter zur Schotdurchführung hin erreiche ich jetzt 92°. Mehr ginge nur, wenn ich die Servos insgesamt weiter Richtung Heck verlagern würde, aber dann wird mir die Ansteuerung des Ruders durch die Biegung des Verbindungsdrahtes zu schwergängig. Bei Deiner vorgeschlagenen Ausführung als Flaschenzug hab' ich irgedwie Angst, dass die Feinfühligkeit der Segelverstellung leidet, und das Ganze durch die Umlenkung zu schwergängig wird und sich außerdem leichter verheddert.

Torti hat geschrieben: ... Alternativ gehen auch Spitzenringe von Angeln. Die bekommst du als Ersatzteil in jedem Angelladen.
Probier ich mal aus.

Torti hat geschrieben:Und entsorge dieses Akkufach!!!
Wieso, ist damit Gefahr im Verzug oder beleidigt das nur das Auge von "Profis"? Dann würde ich bei meiner Lösung bleiben, da ich für Standard-Akkus ein passendes Ladegerät habe und die Investition in ein Super-Modellbau-Lader scheue, solange ich noch nicht weiss, ob das Ganze ein langfristiges Hobby wird.

VeitHAM hat geschrieben:...zur Schotdurchführung nehme ich den Isolierschlauch einer einzelnen Ader eines Elektrokabels.
Also durch 1,5Quadrat-Isolierung bekomme ich meine Schot nicht durchgewürgt :(

VeitHAM hat geschrieben:... und über Deck etwas frei stehen, damit nur Spritzwasser die Öffnung trifft.
das sollte durch die Baubeschreibung der BASIC abgedeckt sein. Die Schotdurchführung soll 2cm über Deck ragen.

Hat auch noch Jemand zu meiner Frage
PappJolle hat geschrieben:... wegen der Verlegung der Antenne des 2,4GHz-Empfängers:
Ich habe das lange Ende jetzt gerade in einen Strohhalm gelegt. In der Bedienungsanleitung steht was von 90Grad Winkel. Welche Erfahrungen habt Ihr zur optimalen Positionierung?
[/quote][/quote] einen Tipp?

Danke
PappJolle
Zuletzt geändert von PappJolle am 21.11.2013, 17:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Erstlingswerk: Hilfe beim Bau einer BASIC

Beitrag: #27Beitragvon Roland K. » 21.11.2013, 17:17


Eine einfache Lösung für die Schotdurchführung: CFK Rohr, z.B. 4mm. Dieses an beiden Enden einmal in Stabilit Express tauchen und Drehen bis der Kleber ausgehärtet ist, dadurch bekommt man eine schöne Abrundung der scharfen Kanten und die Schot läuft sehr leichtgängig.

Flaschenzug ist kein Problem und Standard in vielen Regattbooten. Wenn Du aber bereits 92° hast reicht das so, ich stelle z.B. meine Schoten so ein das der Baum max. 80-85° aufgeht.

Antenne? Theoretisch Optimal wäre 90° zur Wasseroberfläche, ich schmeiss die aber einfach ins Boot und habe damit selbst in CFK Rümpfen keine Probleme ;).
Roland K.
 

Re: Erstlingswerk: Hilfe beim Bau einer BASIC

Beitrag: #28Beitragvon PappJolle » 26.11.2013, 12:10


Danke Roland,
CFK-Rohr + Stabilit scheint mir die unkomplizierteste Lösung zu sein.

Die letzten Tage hat sich bei mir nicht viel Vorzeigbares getan, außer Grundieren - Über Lecknasesn ärgern :motz:, Schleifen, Grundieren, Schleifen, Versuch die unachtsam am Knickspant etwas abgeschliffene Beize nachzubessern :motz:, Grundieren ... usw.

Derweil mache ich mir Gedanken über die Restarbeiten vor der Hochzeit:
  • Als "Rettungsring" für den Hohlraum vor dem Mastlager habe ich noch einen Rest Styrodur von einer Kellerdeckdämmaktion gefunden. Das müßte m.E. im Gegensatz zu Styropor kein Wasser aufsaugen oder?
  • Ich habe mehrere alte Posts zum Thema Sinn/Unsinn einer Swing-Rigg Sicherung gefunden und bin zu dem Entschluss gekommen, doch eine Sicherung haben zu wollen. Die vorgestellten Lösungen (z.T. mit speziell gefertigten Carbon- oder Frästeilen) übersteigen jedoch alle meine Möglichkeiten/technische Ausstattung. Hat Jemand eine Konstruktionsidee für eine einfache Sicherung aus den Materialien Holz, Draht/Band oder Metall?
    Als Werkzeuge stehen nur Basics wie Säge, Feile, Bohrer zur Verfügung ;) Ach so der Mast hat 6mm, versehen mit 7mm Messingröhrchen als Gleitlager in einer Mastführung mit 7,2mm Innendurchmesser. Lösungen mit einer Schraube oberhalb des Gleitlager-Messings scheiden also aus :(
Gruss
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Re: Erstlingswerk: Hilfe beim Bau einer BASIC

Beitrag: #29Beitragvon PappJolle » 28.11.2013, 18:17


Hat jemand eine Idee für die Rigg-Sicherung für mich? Irgendwie ist mir immer noch keine gescheite Lösung eingefallen.

Inzwischen tendiere ich fast dazu, ein Stück Sicherungsschnur am Mast festzukleben, und auf Deck einfach eine Öse zum verknoten der Sicherungsschnur einzulassen, aber da ist warscheinlich zu "hingebastelt" und die Sicherungsschnur würde sich im Betrieb mit irgendwelchen anderen Teilen verheddern, oder noch schlimmer die Drehung des Riggs behindern...
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Re: Erstlingswerk: Hilfe beim Bau einer BASIC

Beitrag: #30Beitragvon Reto » 28.11.2013, 21:18


Hallo, ich hab das so gelöst:
Nimme einen starken Draht. Mach auf der einen Seite ein Auge hinein. Mit einer Schraube, welche du durch das Auge drehst, befestigst du den Draht vor dem Mast (Mittschiffslinie) so, dass du den Draht noch bewegen kannst. Hinter dem Mast (Mittschiffslinie) drehst du eine zweite zweite Schraube ins Deck, aber nur so tief, dass der Draht unter den Schraubenkopf schlüfen kann. Nun biegst du den Draht soweit, dass er den Masten ganz knapp nicht berührt und unter dem Schraubenkopf sich selbst arretiert.
Aufgehen kann das Teil so nicht. Der Maste verhindert, dass der Draht unter dem Schraubenkopf hervorrutschen kann. Und auf die andere Seite verhindert die Schraube, das der Draht ausweichen kann. Das funktioniert bei der Lösung mit Kugellagern sehr gut.
Das tönt wahnsinnig kompliziert, ist es aber nicht - sonst hätte ich bestimmt nicht begriffen ;-)!
Am Samstag liefere ich ein Bild nach.
Bis dann! ...frohes Hirnen ;-)
Gruss Reto
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