
Nach den ersten drei Rennen erwischte uns ein Gewitterschauer und wir mussten für eine Stunde in den Autos abwettern. Kurz etwas essen und die ersten Erkenntnisse in den Boots- und Riggtrimm einfließen lassen, dann ging es weiter auf dem Wasser. Die Neueinsteiger Alex, Piet und Torsten W. hatten sichtlich Spaß zwischen den erfahreneren Seglern. Piet war erst zum dritten Mal mit einer Fernsteuerung in der Hand unterwegs und setzte Stück für Stück seine Kenntnisse aus den Opti Regatten um. Alex, eher Bastler und Windsurfer ohne Regattaerfahrung, ist im Vorfeld auch schon 2 Mal in kleiner 4er Gruppe ein paar Rennen gefahren und erfreute sich an seinem ersten frisch fertig gestelltem Bootsprojekt ... eine gedruckte Manta17. Das passende A Rigg dazu haben wir noch in der Nacht bis morgens drei Uhr zusammen geschneidert. Torsten W. ist vor 20 Jahren zuletzt IOM und M Boot gefahren. Wir konnten ihn im Winter für die kleine Bootsklasse begeistern, so dass sein Jugendhobby wieder auflebt. Er hatte seine Familie mit im Schlepptau und hat nach Rennen 6 auf Familienprogramm und „Sightseeing in Lübeck“ umgeschaltet.
Die Lübeck Lokals Matthias und Hartmut waren leider nur die ersten drei Rennen dabei. Matthias musste mittags los und Hartmut hat wohl wartend im Gewitterschauer nicht mehr an Wetterbesserung geglaubt.
In den Rennenverläufen hat die „grüne 87“ hat wieder Konstanz gezeigt, wurde aber von der 75 auch zweimal abgehängt. Spannend dabei, mit jedem seiner Rumpfentwürfe konnte Torsten aus Kiel je ein Rennen gewinnen. Für die letzten Rennen legte er sein Boot zur Seite und entschied sich lieber die Jugend im Rennen zu coachen. Klaas saß ihnen ständig im Nacken und fuhr konstante 2te und 3te Plätze. Die vielen winterlichen „Glühwein Cups“ in der Müritzregion sowie sein neues Boot, getrimmt mit den Profitipps, tragen Früchte. Auch Erwin mischte mit seiner umgebauten NS600, im Heck verlängert auf 65 cm Rumpflänge, erstaunlich gut vorne mit.
Insgesamt ein gelungenes Treffen ... Fortsetzung folgt.
Gruß Micha