Neues NeKst-round Projekt

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Moderator: Uwe

Re: Neues NeKst-round Projekt

Beitrag: #11Beitragvon haegar » 07.06.2019, 12:24


Hi,
Digital-Servos sind im Prinzip „out of the box“ benutzbar. Als Segelservo empfiehlt sich aber eine programmierbaren Type, um den Weg auf etwa 180 Grad vergrößern zu können. Das ermöglicht es, einen relativ kurzen Servoarm verwenden zu können und entlastet in den Endlagen das Servo. Dazu brauchst Du dann natürlich ein Programmiergerät.
Gruß aus Teltow
Achim
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Re: Neues NeKst-round Projekt

Beitrag: #12Beitragvon Hajo » 08.06.2019, 16:06


OK, Danke Achim
Habe mal geschaut aber nur um ein Servo zu programmieren ist mir das zu teuer.
Ich denke, dann ich werde vielleicht doch lieber ein analoges Servo einsetzen und es mit Vorwiderständen auf 180° pimpen.
Beste Grüße
Hajo
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Re: Neues NeKst-round Projekt

Beitrag: #13Beitragvon hal23562 » 09.06.2019, 19:37


Hajo hat geschrieben:OK, Danke Achim
Habe mal geschaut aber nur um ein Servo zu programmieren ist mir das zu teuer.
Ich denke, dann ich werde vielleicht doch lieber ein analoges Servo einsetzen und es mit Vorwiderständen auf 180° pimpen.

... und die Feineinstellungen mit der Funke machen. Das funktionierte selbst bei meinem billigen Flysky-Aparillo für etliche Grad Stellwinkel problemlos.

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Re: Neues NeKst-round Projekt

Beitrag: #14Beitragvon Hajo » 10.06.2019, 12:34


Ja Hartmut, so dachte ich auch.
Meine MM fahre ich zwar mit einer alten FM314 aber eine MX12 steht auch noch hier und die geht auf +/- 150% zu programmieren. In das Servo 2 x 1,2kOhm an das Poti und der Rest über die Funke.

Der NeKst Rumpf ist zu und vorgeschliffen. Hatte eigentlich gehofft, ihn in Holz lassen zu können aber leider sind einige Macken entstanden, die ich spachteln muß :(
Bild demnächst
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Re: Neues NeKst-round Projekt

Beitrag: #15Beitragvon Hajo » 11.06.2019, 20:04


2x Gespachtelt und Vorgeschliffen, morgen kommt noch die dritte Runde.

NeKst-rmod1.JPG

Mache mir gerade Gedanken bezüglich Lack. Der hiesige Baumarkt bietet Akryl Boots- und Parkettlack auf Wasserbasis, welcher ist empfehlenswerter? Da es den Bootslack in kleinen Gebinden gibt, wäre der mir lieber.
Beste Grüße
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Re: Neues NeKst-round Projekt

Beitrag: #16Beitragvon Uwe » 11.06.2019, 21:01


Bei mir kommen grundsätzlich keine Lacke auf Wasserbasis in den Fundus meiner Kellerwerft: was nicht stinkt, das taugt nix. Das ist aber nur meine Meinung!

Mit Lösemittelhaltigen Grüßen

Uwe
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Re: Neues NeKst-round Projekt

Beitrag: #17Beitragvon dr Pit » 11.06.2019, 21:07


Hallo Hajo,

habe selber Akryllack auf Wasserbasis verwendet, jedoch noch keine Erfahrungen damit auf dem Wasser.
Scheinbar gibt es negative Meinungen zu diesen Lacken. Ich sehe dem positiv entgegen, man muss nur sehr sehr genau auf eine geschlossene Oberfläche achten. Ich habe direkt auf Holz gearbeitet. Dabei habe ich festgestellt das Poren im Holz nicht unbeding beim ersten Anstrich geschlossen werden. Das mag an der Oberflächenspannung des Wassers liegen, Nitro dürfte eine geringere Oberflächenspannung haben. Ich denke das das so ist, wissen tu ich es nicht. :?

Gruß aus Köln dr Pit
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Re: Neues NeKst-round Projekt

Beitrag: #18Beitragvon Uwe » 11.06.2019, 21:28


Ich habe so einige 152VO Rennboote aus Sperrholz gebaut, mit der Aqua-Beize von Clou auf den gewünschten Farbton gebracht und zum Schluss mindestens 10mal mit DONARIT PU-Siegel lackiert. Zum Anfang mit 50% Verdünnung und dann stufenweise immer weniger. Den Lack gibt es glänzend und seidenmatt. Der Geruch hält sich sehr in Grenzen aber das Finish ist später sehr geil und auch haltbar.

https://www.buechner-lacke.com/produkte ... pu-siegel/

LG Uwe
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Re: Neues NeKst-round Projekt

Beitrag: #19Beitragvon Hajo » 11.06.2019, 22:40


Ja liebe Freunde - die Lösemittel...
Früher haben sie mir nix ausgemacht - Nitro habe ich sogar gerne gerochen aber leider nagt der Zahn der Zeit an unsereinem. Nitro geht gar nicht mehr und auch mit anderen Dünsten muß ich vorsichtig sein, habe ein bißchen mit Asthma zu tun.
PU-Lack wäre demnach eine Alternative, vielleicht läßt mich ein freundlicher Baumarktmensch mal in eine geöffnete Dose schnüffeln :) Werde ich auf jeden Fall auf die allernächste Einkaufsliste setzen,
Danke für den Hinweis.
Beste Grüße
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Re: Neues NeKst-round Projekt

Beitrag: #20Beitragvon haegar » 12.06.2019, 09:20


Hi,
habe seinerzeit meine (GFK) NeKstRound mt Dupli-Sprühlack auf Wasserbasis lackiert.
- Die Dose rotzte grauenvoll, ein gleichmäßige Aufsprühen war nicht möglich
- Der Lack verlief auf der Oberfläche überhaupt nicht. Die Oberfläche wurde rau und rubbelig. Es half im Endeffekt nur eine relativ dicke Lackschicht, die ich vorsichtig glattgeschliffen und aufpoliert habe. Wenigstens halbwegs polieren ließ sich das Zeugs, auch wenn ich perfekten Hochglanz nicht hinbekommen habe.
- Die Trocknungszeit war lang. Ich glaube, es hat bald zwei Wochen gedauert, bis die Oberfläche schleif- und polierbar war. Danach hat man noch monatelang jeden Wasserkontakt als Verfärbung gesehen. Das trocknete zwar innerhalb einiger Stunden wieder weg, aber schön ist anderes. Fairerweise muss ich sagen, dass dieser Effekt nach etwa einem halben Jahr verschwand.

Seitdem bin ich wieder bei lösemittelhaltigen Lacken. Am liebsten würde ich sogar nur mit 2K lackieren, aber da ist mir der Aufwand für das Reinigen der Spritzpistole meist zu groß. Die Qualität wird aber deutlich besser und die Belastbarkeit der Oberfläche ist deutlich höher. Außerdem habe ich bisher nur 2K-Lacke wirklich auf Hochglanz aufpoliert bekommen.
2K Sprühdosen habe ich noch nicht ausprobiert.

Ich lackiere entweder draußen (wenn das Wetter mitspielt) oder in einer selbstgebauten (besser gesagt: improvisierten) Spritzkabine mit Absaugung nach draußen.
Gruß aus Teltow
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