Banquish

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Moderator: Uwe

Banquish

Beitrag: #1Beitragvon Daniel_420 » 10.11.2013, 17:04


Hallo zusammen!
Ich bin neu hier im Forum und habe ein paar Fragen zu meinem ersten 65er Projekt. Ich habe einen Banquish Rumpf ohne Deck und wollte dieses Projekt diesen Winter angehen. Auf meiner Suche nach Infos zum Ausbau und Aufbau, bin ich im alten Forum gelandet, wo ich ein paar Berichte über den Bau der Vanquish gefunden habe. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Banquish eine medifizierte Variante der Vanquish!? Somit würden mir diese Infos schon weiterhelfen. Im alten Forum habe ich leider das Problem, dass ich eine Fehlermeldung beim Anklicken der Bilder bekomme. :(
Kann mir vielleicht jemand von Euch mit ein paar Bilden weiterhelfen?

Vielen Dank im Voraus!
Gruss Daniel
Daniel_420
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Re: Banquish

Beitrag: #2Beitragvon Number 5 » 10.11.2013, 18:13


Hallo Daniel,

die Vanquish ist ein IOM-Boot. Der Plan wurde von Ulli Burbat für RG65 umgezeichnet. Deswegen jetzt auch ein B am Namensanfang.
Die Banquish wurde/wird in zwei unterschiedlichen Varianten angeboten. Mit glattem, durchgehenden Deck. Oder mit einem überhöhten Deck vor dem Mast. Welche Variante gedenkst Du denn zu bauen?
Gruß aus Eilenburg

Dieter
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Re: Banquish

Beitrag: #3Beitragvon Daniel_420 » 10.11.2013, 18:55


Ich würde da die Variante mit dem durchgezogenen Deck bauen. Hat die andere Bauweise irgendwelche Vorteile?
Daniel_420
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Re: Banquish

Beitrag: #4Beitragvon haegar » 10.11.2013, 22:59


Hallo, DIeter und Daniel
Ulli hat damals den Riss nicht nur auf RG skaliert sondern deutlich modifiziert. Das habe ich gemerkt, als ich eine Bauhelling nach den Originalzeichnungen für den Ausbau einer Schale gebaut habe. NIchts passte ...

Es gibt von der Vanquish/Banquish Schale 2 Versionen. Die eine Variante stammt aus Arne's Werft und entspricht nach meinem Kenntnisstand dem Originalriss von Dan Shermann. Dann gibt es die Banquish - die Modifikation von Uli. Die wurde über die RC-Station vertrieben und stammten entweder von Uwe (über einem Posiiv laminiert) oder von Manfred Prothmann (aus einer Negativform gebaut). Von Manfred stammt auch das durchgehende Deck.

Irgendwo habe ich eine Baubeschreibung meiner Banquish mit Skiffdeck. Daniel, wenn Du mir eine PN mit deiner Mailadresse schickst, mache ich mich mal auf die Suche. Dauert aber ein paar Tage. Komme erst ENde der Woche wieder dazu.

Skiffdeck hat bei der RG nur die gefälligere Optik, aber keine echten Vorteile
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Re: Banquish

Beitrag: #5Beitragvon Number 5 » 10.11.2013, 23:55


Jetzt bin ich etwas irritiert. Ich habe Rumpfschale und Deck für meine B. von Uwe. Er hat mir damals beide Decksvarianten angeboten. Ich habe mich dann für das durchgehende Deck entschieden. Wegen der wesentlich einfacheren "Eheschließung" bei dieser Variante. Und die Teile stammen eindeutig aus der Negativform. Und ich habe Uwe immer so verstanden, dass er die Teile selbst laminiert.
Das Uli den Vanquish-Riss nicht nur skaliert hat, war mir schon klar. Ich sah die Unterschiede (von der Größe mal abgesehen) recht deutlich, wenn Marios Vanquish neben meiner Banquish stand.
Ansonsten sieht die B. mit Skiffdeck natürlich optisch besser aus. Für mich war aber damals die einfachere Montage bei der Wahl ausschlaggebend.
Gruß aus Eilenburg

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Re: Banquish

Beitrag: #6Beitragvon Daniel_420 » 11.11.2013, 09:45


Guten Morgen,

bei meiner Schale handelt es sich um die modifizierte Variante aus einer Negativform. Da ich ja nur die Schale habe, werde ich wie schon gesagt beim durchgezogenen Deck bleiben. Werde mich dann mal als erstes mit dem Spiegel und 1-2 Verstrebungen befassen, damit die Schale ihre Form hält. Danach würde ich mich dann um die Mast-/Kielposition kümmern und dementsprechend die Tasche ausrichten und einkleben.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit der Mast-/Kielposition? Bzw. fahrt Ihr alle die Banquish mit nem konventionellen Rigg oder auch als Swing und hat dies auch Einfluss auf die Mast-/Kielposition?

Vielen Dank schonmal im Voraus!
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Re: Banquish

Beitrag: #7Beitragvon mc fly » 11.11.2013, 11:46


Moin zusammen,

Für die Banquish, die bei Uwe zu kaufen ist, diente als Grundlage die Positivform die von Ulli erstellt wurde und damals auch eine Reise durch Deutschland hinter sich hat. Im Endeffekt ist dann die Positivform bei Uwe gelandet. Manfred Prothmann hat dann ebenfals auf Basis dieser Positivform eine Negativform und in dem Zug auch die Form fürs glatte Deck erstellt. Beide Formen liegen meines Wissens Uwe vor. Uwe hat das Boot dann mit komplett glattem Deck sowie dem erhöhten Vordeck angeboten, wobei das Erhöhte Vordeck aus einem entsprechend laminiertem Winkel besteht.
Übrigens hat Ulli soweit ich weiß nie einen richtigen Plan für das Boot erstellt.

Arne hat meines Wissens 1 Banquish gebaut, die auch von der Positivform von Ulli stammt. Das Boot ist dann bei Steven gelandet.

Es gibt dann noch eine einfach nur um den Faktor 0.65 bearbeitet Variante der Vanquish auf Basis des Orginalrisses von Ben Shermann http://www.rcsails.com/vanquish65.html

Soweit das geschichtliche :D

Gruß aus Kiel
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Re: Banquish

Beitrag: #8Beitragvon haegar » 11.11.2013, 12:02


Hallo,
jetzt ist meine Antwort irgendwo im Nirwanan verschwunden ...
@ Dieter: Die Form hat definitiv Manfred Prothmann gebaut und ich war der Meinung, dass die Rümpfe daraus (zumindest am Anfang) auch von ihm laminiert wurde. Aber vielleicht irre ich mich auch...

@Daniel: Daumenregel für den Kiel ist eigentlich immer, dass der Schwerpunkt des Bleis unter dem Verdrängungsschwerpunkt hängt. Je mehr WInd, desto weiter nach hinten kann das Gewicht.
Der Mast eines konventionellen Riggs steht ca 1,5-2cm vor der Kielvorderkante, wobei der genaue Wert vom Segelschnitt (je kleiner die Fock desto weiter vorn) und der Bootsbreite (je breiter desto vorlicher) abhängt. Bei mehr Wind sollte das Rigg weiter nach vorn rutschen, um der wachsenden Luvgierigkeit entgegen zu wirken (oder alternativ der Kiel nach hinten (s.o.)).

Ein Swingrigg steht wegen der i.d.R. kleineren Fock meist noch ein Stück weiter vorn. Faustregel sind hier auch 2cm vor der Poistion des klassischen Riggs.

Banquish mit Swing geht sicher auch, mir ist aber keine bekannt. Als die sehr verbreitet war, kam das Swingrigg bei der RG gerade erst in "Mode".

Bau DIr am Besten eine Bauhelling in der Du die Schale sicher fixieren kannst. Einige "Negativ-Spanten" auf einer Grundplatte aufgestellt und oben die Deckskante aus einer Leiste durchziehen - dann kann der Rumpf nicht verrutschen, Du kannst alles sauber ausrichten und es verzieht sich nichts.
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Re: Banquish

Beitrag: #9Beitragvon haegar » 11.11.2013, 12:06


Hallo, Kristian,
meines Erachtens liegt der Vanquish von Steven (in der Tat von Arne gebaut) eine andere Form zugrunde. Da gibt es deutliche Unterschiede zu Banquish. Ich meine mich zu erinnern, das Harry damals auch mitgemischt hat.

@Arne - vielleicht kannst Du die Historie von Stevens Boot mal aufklären?
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Re: Banquish

Beitrag: #10Beitragvon Roland K. » 11.11.2013, 12:36


Thomas segelt eine Banquish mit Swingrigg, in Münster konnte ich mich davon überzeugen das das Boot sehr gut läuft und zwar auch bei wenig Wind. Wenns ein Swinger werden soll schreib ihn doch einfach mal an bzgl. der Mastposition (memberlist.php?mode=viewprofile&u=719).

Sonst wurde das Boot überwiegend mit konventionellem Rigg gesegelt und ist bei Wind auch auf jeden Fall nach wie vor Konkurrenzfähig. Würde ich so ein Boot heute aufbauen würde ich eine Schotführung vorsehen mit der man Swing und konventionelles Rigg fahren kann. A Swingrigg, B und kleiner als konventionelles Rigg.
Roland K.
 
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